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Freitag, 26. Februar 2016

Best-Of Jan/Feb

Habt ihr Lust auf die schönsten Fotos aus unserem Jahresbeginn 2016?
Dann nehme ich euch mit auf einen kleinen Januar-Februar-Insta-Rückblick in Bildern.
Kindermund-Zitate gibt es weiter unten natürlich auch!

Ein Foto als Ausmalbild gedruckt und bunte Haare gepustet
Fingerstricken!
Happy Birthday to me - hallo 29! Ab jetzt für immer ^^
im Schnee mit Schlitten zur Schule, ein großer Spaß!
Olaf
Für den Fasching 2016 ein Minion-Mädchen genäht
eingeschlafen auf Opas Schoß
Winterromantik in Berlin
My-little-Pony-Zeichnungen mit klebrigsüßen Namen wie "Rainbow Dash" und "Pinky Pie"
Bollerwagenidylle am letzten Schultag vor den Ferien
das erste Zeugnis!
Winterferien: eine Woche Sonne auf Teneriffa
Endlich mal die Einschulungskarten hübsch im Rahmen organisiert
Das Schönste, das ich je verschenkt habe, für meine Mama zum 65.
Des Forschers liebste Beschäftigung: ordnen und systematisieren
Schöne Verwendung für den Urlaubssand (Rahmen: RIBBA von Ikea)
Geschwisterplüsch
ein neues Sport-Shirt für's Schulkind genäht
"Guten Morgen, Berlin!"
"Wir" tanzen auf dem Tisch
Paradies meiner Kindheit: Kletterreifen bei meiner Oma vor der Tür, hach
Maestro am Xylophon

Der Kinder liebste Tradition: Wannensnack am Sonntag Abend
Kranksein ist eine blöde Kuh, denn...
...wir hatten doch extra einen Ufo-Kuchen für die Weltraumparty in der Schule gebacken...
...und das passende Kostüm aus unserem Konzert-Fundus rausgesucht
Füchse vernäht
Rico, Private, Kowalski und Skipper: aus Playmais

Und hier sind die Zitate der letzten Wochen:
Fiona ist 6 Jahre und 4 Monate alt.


Bleigießen am Silvesterabend.
Fiona: "Hm, mein Blei sieht aus wie 'ne Flugratte."

Wir lüften am Neujahrstag.
Sie: "Boah, die Luft riecht noch nach Silvester..."

"Ich glaube, mein Bauch ist eingeschlafen."

"Warum können eigentlich Vögel fliegen?
Die haben doch auch Schwerkraft!"

Ich: "Sasa und ich fahren Donnerstag ins Stoffhaus."
Fiona: "Kann ich mit?"
Ich: "Du bist in der Schule."
Fiona: "Voll unfair! Ich muss arbeiten und ihr könnt euch amüsieren."

"Mama, mein Bleistift schreibt nicht mehr. Der brauch eine neue Pupille."

Im Familienfotobuch 2015 steht hinten ein Best-Of von Fiona-Zitaten drin.
Sie: "Cool, liest du mir mal meine Witze vor?"

 Sie bekommt ein Fuchs-Kuscheltier geschenkt und sagt zu ihm:
"Du kannst ein bisschen mit Hasi abhängen, Mr. Fuchs."

Hundekot auf dem Gehweg.
Fiona: "Wenn der Hund talentiert gewesen wäre, 
hätte er die Kacke mit dem Fuß weggeschoben."

Wir lassen eine Geburtstagsrakete steigen.
Ich: "Und jetzt schnell weg, eigentlich darf man das nur zu Silvester."
Fiona: "Ist das im Namen des Gesetzes?"

"Da ist immer so viel los. Dieser ganze Trumbummel."

Sie guckt auf die Uhr:
"Also wenn der kleine Zeiger sich ein bisschen beeilt,
ist es gleich halb 9."

Ich schreibe ihr eine Entschuldigung.
Sie: "Lies mal vor."
Ich lese.
Sie: "Ist ok, aber nächstes Mal bitte nicht 
mit der professionellen Stimme lesen."

"Guck mal, mein Wackelzahn ragt schon aus dem Gebiss raus!"

Wir kommen vom Kinderarzt.
Sie streichelt ihr Lieblingskuscheltier und sagt:
"Weißt du, in Hasi stecken alle Krankheiten, die ich jemals hatte."

"Erinnerst du dich noch, als mir so schlecht war, 
dass ich neben der Straße auf den Bürgerweg gekotzt habe?"


 
 

Mittwoch, 24. Februar 2016

Kleinkindverhaltensregeln 1.0

Weil ihr den Babyknigge und die Baby-Verhaltensregeln bei Tisch so gerne gelesen habt und die inzwischen schon so lange her sind, gibt es heute ein Update. Das jüngste Familienmitglied ist inzwischen 14 Monate alt und stellt alles auf den Kopf, im wahrsten Sinne des Wortes.


Ein von Vivi (@mamazweipunktnull) gepostetes Foto am


Kleinkindverhaltensregeln 1.0

#1
Versuche, so lange wie möglich mit dem Sprechen zu warten! Benutze stattdessen weiterhin "A, A, A!" und deinen ausgestreckten Zeigefinger für Dinge/Essen/Trinken, das du begehrst. Kopfschütteln und Nicken als Antwort auf eine Rückfrage sind okay. Denke dir lustige, nichtexistente Laute und Silbenverbindungen aus, nutze diese und gestikuliere wild dazu. Dann halte die Hand vor den Mund und lache laut über deinen "Satz". So generiert man Publikum!

#2
Gehe im gemeinsamen Kinderzimmer regelmäßig heimlich auf Schatzsuche. Große Bausteine, Babylego und die Kugelbahn sind nur Hindernisse; du suchst winzige Murmeln, Bügelperlen, Loom-Gummis, Perlen, Glitzersteine und andere Dinge, die sich prinzipiell gut eignen würden, um sie in den Mund oder die Nase zu stecken. Schenke auch Staubflusen oder Trocknerfusseln große Beachtung. Daraus kann man mit einem bisschen Geschick noch etwas Schönes filzen.

#3
Wann immer sich die Gelegenheit ergibt, gehe durch die geöffnete Badezimmertür auf direktem Wege ins Paradies. Dort warten Sonnencreme, Knisterbad, Dschungeldusche und Prinzessinnenschaum darauf, von dir entdeckt zu werden. OBs, Badeperlen und Klosteine geben extra Punkte!

#4
Stelle bei jeder sich bietenden Gelegenheit deinen Musikgeschmack unter Beweis und suche aus dem Wohnzimmerregal die CDs, die dir besonders gefallen. Ziehe sie aus dem Schrank, öffne die Hülle und verteile die losen Silberscheiben auf dem Fußboden. Advanced Memory, ein großer Spaß für Eltern!

#5
Auf die offensive Frage "Hast du Kacka drin?" oder die etwas subtilere Schwester "Brauchst du eine neue Windel?" schüttle grundsätzlich entschieden den Kopf. Also wirklich!

#6
Verstecke übriggebliebene Weintrauben, Blaubeeren oder Toasthäpse mit Leberwurst in den Ritzen deines Hochstuhles und erkläre die Mahlzeit als beendet, indem du deinen Teller hochnimmst und auskippst. Das sollten deine Eltern dann auch nonverbal verstehen. Mit dem leeren Teller als verlängerter Arm kann man übrigens wunderbar den Becher Milch umschmeißen, den sie extra außerhalb der "Grabschzone" plaziert hatten. Ist einen Versuch wert! Stehe außerdem im Hochstuhl auf um der Situation die nötige Dramatik hinzuzufügen.

#7
Gib vor, dich intensiv mit Steckdosen zu beschäftigen. Sie werden daraufhin alle mit einer Kindersicherung ausstatten, die dann deiner Mutter zu schaffen macht, wenn sie die Waschmaschine einstecken will.

#8
Unerlässlich: bringe herrenlose Stifte unbedingt in deine Gewalt und markiere damit dein Zuhause.

#9
Wecke auch nach deinem 1. Geburtstag deine Eltern noch mindestens 1-2x pro Nacht.
Wenn du irgendwann durchschläfst, werden sie dich feiern wie eine Königin!

#10
Hilf wann immer du kannst beim Aufräumen des Fußbodens im Arbeitszimmer. Studiere zu diesem Zweck intensiv herumliegende Noten und markiere die, die du nicht magst, mit einem Riss. Das erleichtert deiner Mutter später das Sortieren.



Habt ihr noch Ergänzungen eurer Kinder? Schreibt sie mir gerne in die Kommentare!

Donnerstag, 21. Januar 2016

Kurz mal rebooten

Ich habe gerade das große Kind mit dem Schlitten zur Schule gezogen und auf dem Rückweg gedacht, wenn ich zu Hause bin, muss ich bloggen. Jetzt sitze ich vor dem leeren Editor und die Gedanken drängeln sich im Kopf, aber keiner will der erste sein.


Ich hätte nie für möglich gehalten, dass ein zweites Kind von den gleichen Eltern so anders sein kann als das erste. Alle lachen immer, wenn ich bei Fiona rückblickend von einem "Anfängerbaby" spreche, aber genau das war sie. Felicia hingegen hat es faustdick hinter den Ohren. Ich glaube, dass das eine genetisch bedingte Charaktersache ist, aber sicherlich tut auch der "Ich-bin-das-zweite-Kind"-Status sein Übriges dazu.
Sie fordert mich. Um ehrlich zu sein, bringt sie mich auch körperlich an meine Grenzen. Ich habe keinen Moment mehr für mich alleine, nur diesen jetzt gerade, wo sie nebenan mit Papa im Bett liegt und noch schläft [Anm.d.Red: 2min, nachdem ich das schrieb, wurde sie wach]. Tagsüber Mittagsschlaf ist oft Fehlanzeige, und wenn, dann nur kurz mal eine halbe Stunde in der Trage, also auch an mir dran. Wenn ich aufs Klo gehe, dusche oder mir die Haare wasche, habe ich Publikum, was nebenbei den Badezimmerschrank ausräumt. Wenn ich versuche, im Home Office zu arbeiten, sitzt hinter mir im Laufgitter ein Baby, das bespaßt werden möchte und das auch lautstark äußert. Ich kann alle Melodien und Texte des blinkenden Telefons auswendig mitsingen und währenddessen Noten für ein ganz anderes Lied aufschreiben - Multitasking at its best! Ich bin unglaublich schnell in der Erledigung von Aufgaben geworden, weil ich ja nie weiß, wie lange sie mich noch arbeiten lässt und wann ihre Geduld endgültig vorbei ist.
Wenn ich sie auf dem Schoß habe und am Klavier etwas ausprobiere, schiebt sie meine Hände weg und macht selber Musik. Die Demo-Taste kennt sie auch schon.

Wenn ich - nachdem sie satt ist - endlich auch essen möchte, klettert sie in ihrem Hochstuhl und versucht ständig, auszubrechen. Wenn ich dem großen Mädchen ein Buch vorlese, sitzt ein kleines Mädchen im Bett und versucht, die Seiten zu zerreißen, wenn ihm die Zeit bis zum Umblättern zu lange dauert. Wenn ich abends völlig erschlagen auf die Couch gehe, klettert ein mopsfideles Baby auf mir rum, nimmt mir die Bücher weg, die ich gerade lesen möchte (hat zwar keine Haare aber interessiert sich brennend für "Wunderschöne Flechtfrisuren"), versucht, die CDs auszuräumen oder die Handcreme zu essen und schreit, wenn ich etwas wegnehme. Wenn ich mich hinlege, um das nörgelig-müde aber trotzdem aufgedrehte Kind zu stillen, schlafe ich ein und verpasse die einzige Sendung, die ich gern sehen möchte und auf die ich mich den ganzen Tag gefreut habe (Ja, ich oute mich als Dschungel-Gucker, aber ich verpenne ja alle Folgen...). Wenn ich dann ins Bett gehe, wird das Baby wach, brüllt, lässt sich von Papa nicht beruhigen und ich putze mir in Windeseile die Zähne und schminke mich gleichzeitig ab, damit das große Kind von dem Gebrüll nicht wach wird. Wenn ich dann blitzschnell den Schlafanzug anziehe und ins Bett gehe, um das Baby erneut zu stillen, schlafe ich dabei ein und liege die ganze Nacht mit hochgeschobenem Oberteil auf der Seite. Ungefähr alle 2 Stunden werde ich geweckt und muss das Baby wieder beruhigen, bevor es in einer anderen unbequemen Position weiterschläft. Sicher haben wir versucht, das schlafende Baby in sein eigenes Bett zu legen, aber nachdem das ein paar Mal schief gegangen ist, wird man vorsichtig und genügsam. 30cm Bett sind völlig ok, solange man mal für eine Stunde die Augen zumachen darf.
Todmüde gucke ich aufs Handy und werde panisch, wenn es schon halb 6 ist und ich das Gefühl habe, noch gar nicht geschlafen zu haben. Denn 6.20 Uhr klingelt der Wecker und dann ist meine Nacht vorbei. Ich habe Augenringe bis zum Knie und furchtbar Rücken von dem krummen Liegen. Und sollte ich in absehbarer Zeit mein erstes graues Haar kriegen, weiß ich schon, nach wem ich es benennen werde...

Das große Kind genießt die morgendliche Exklusivzeit mit mir, das merke ich. Ich dope mich mit Kaffee, bin für sie gut gelaunt und überspiele meine Nacht, damit Fiona einen guten Start in den Tag hat. Wir gehen im Dunkeln zur Schule, quatschen über Dies und Das, verabschieden uns und ich laufe allein zurück.

Diese 10min sind meine Me-Time. Nur ich und meine Gedanken.
Und die kalte Luft. Kurz mal rebooten. Strg Alt Entf.
 
Ich liebe dieses Baby abgöttisch und wenn es sich morgens verschlafen die Augen reibt und lächelt, ist jede noch so schlimme Nacht vergessen.
Aber es bringt mich an meine Grenzen. Ich. Bin. So. Müde.
Natürlich laufen auch nicht alle Tage und Nächte so ab, aber eben die meisten.
Anfang der Woche waren wir beim Osteopathen, mein letzter Strohhalm, was das Schlafproblem angeht. Der hat eine Blockade am Kreuzbein festgestellt und behoben und ich warte nun, ob sich dadurch irgendetwas ändert.
Ich freue mich täglich auf die Stunden am Nachmittag, in denen ich arbeiten gehen darf und sie bei meiner Mama ist. Eine kleine Auszeit für uns beide, kurz mal auf "Pause" gedrückt. Sie weiß ganz genau, was sie will und auch, was sie nicht will. Sie wird unglaublich bockig, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es sich vorstellt, kann aber andererseits auch wahnsinnig gut gelaunt sein, tanzen, singen, erzählen, lachen und flirten, was das Zeug hält.
Noch so ein kleiner Mensch und doch schon so viel Persönlichkeit!
Ich schätze, wenn dieses Kind erst spricht, können wir uns alle warm anziehen.

Kennt ihr diese Situationen auch?
Waren bei euch auch beide Kinder so grundverschieden? 
 
Ein seltenes Bild: das Kind schläft!

Mittwoch, 13. Januar 2016

#12 von 12

Die eigentliche Herausforderung bei der Aktion #12von12 ist nicht, am Monatszwölften 12 Bilder seines Tages zu machen, sondern am 11. daran zu denken, dass morgen der 12. ist!
Diesen Monat habe ich es mal wieder geschafft und nehme euch mit in unseren gestrigen Dienstag. Bild 9a fehlt, man stelle sich hier eine Orchesterprobe vor.

Ein von Vivi (@mamazweipunktnull) gepostetes Foto am
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P.S. Noch mehr 12von12 gibt es übrigens bei Draußen nur Kännchen

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Best-Of Dezember

Ein grüner Dezember mit einem frühen Weihnachtsbaum (01.12., aber dafür ist er seit gestern auch schon wieder weg), giftgrünen Plätzchen, einem Baby-Nikolaus, ersten Schritten, einer Goldmedaille, einem 1. Geburtstag, Schnee und #skyporn. Viel Spaß mit unserem Insta-Dezember und den Zitaten der Großen!





















Zitate-Best-Of Dezember
Fiona ist 6 Jahre und 2 Monate alt.


 "Warum magst du denn diese kleinen gelben Batterien eigentlich?!"
- "Mika hat mir gezeigt, was es mit Minions auf sich hat 
und dann bin ich auch Fan geworden." 

"Oah, Mama, heute ist nur eine Schokofigur im Kalender..."
- "Weißt du, als ich klein war, gab es nur Kalender, 
bei denen man jeden Tag ein kleines Stückchen Schokolade drin hatte!"
"Na gut, dass ich zu dieser Zeit nicht gelebt habe!"

"Es gibt auch unechte Weihnachtsbäume."
F: "Aber wir kaufen keine Plastiktanne! 
Sonst denkt der Weihnachtsmann, wir haben nicht alle Eier im Kopf!" 

"Mama, heute ist Spielzeugtag! 
Ich liebe es, dafür Spielzeug auszusuchen, denn ich habe so wenig."
Ich: "So WENIG?! Du hast doch total viel!"
F: "Ach was, das kommt dir nur so vor!"

Sie trägt meine Arbeitstasche aus dem Auto ins Haus und sagt:
"Na, Mama, ist es nicht auch mal schön, die schwere Tasche nicht an der Backe zu haben?"

"Heute haben wir in der Schule einen Wunschzettel geschrieben."
- "Und, was steht auf deinem drauf?"
"Ich habe mir das Starwars Sammelheft bestellt."

"Die XY aus meiner Klasse erzählt immer das Gleiche. 
Ich glaube, die hat den Verstand verloren."

Ich stehe im Bad mit Mascara.
Fiona: "Warum schmückst du dich? Du bist doch schon schön!"

Sie sieht bei meiner Mama einen Hornhautentferner und fragt:
"Sasa, gehst du dir jetzt die Füße rasieren?"

"Gibst du das bitte deiner Schwester?"
- "Nein, das geht nicht. Sonst schreit die wieder wie wild um sich!"

Wir zählen beim Toilettengang die Sekunden. Wer länger kann, hat gewonnen.
Öffentliches Klo mit Fiona. Plötzlich ruft es laut aus der Kabine neben mir: 
"Ich habe gewonnen, Mama! Kacke zählt Hundert!"