Montag, 20. April 2015

Du bist ich - oder nicht?

Vor ein paar Tagen in der Kita, Elternabend auf winzigen Stühlen:

ich kannte bisher nur die Kinder, weil wir noch nicht so lange in dieser Kita sind. Als die Eltern nach und nach den Raum betraten, musste ich grinsen. 
...das ist bestimmt die Mama von Moritz, und dahinten sitzen die Eltern von Emma, die ist ihnen ja wie aus dem Gesicht geschnitten. Und Oscar kann seine Eltern auch nicht leugnen... Gesichtermemory! Es war so witzig - ich konnte jedem der 14 Kinder (die an diesem Abend natürlich nicht dabei waren) die passenden Eltern zuordnen, wie sich später im Gespräch herausgestellt hat. Aber können auch andere mir mein Kind eindeutig ansehen??

Seien wir mal ehrlich: jeder ist doch stolz, wenn er sich selbst in seinen Kindern wiedererkennt, oder?
Vermutlich ist das von Seiten der Natur so eingerichtet, schließlich ist ja das Erhalten der eigenen Art irgendwo tief und unwiderruflich ins Stammhirn programmiert. Nicht umsonst hält sich hartnäckig das Ammenmärchen, Babys sähen in den ersten Tagen oft dem Vater ähnlich, damit bei genau dem der Beschützerinstinkt angeht und er direkt sehen kann: Ich habe Feuer gemacht.

Beim kleinen F lässt sich noch nicht so viel sagen, außer, dass sie ihrer Schwester unglaublich ähnlich sieht und sogar ich bei Babybildern zwei Mal hingucken muss, welches meiner Kinder da zahnlos grinst. Auch die Erzieherinnen in der Kita staunen jedes Mal beim Blick in den Wagen über die eindeutige Familienzugehörigkeit.

Als es im Bio-Unterricht um Genetik ging und die Mendelschen Erbsenversuche durchgenommen wurden, war ich schon völlig fasziniert von der Thematik Vererbung. Es hieß, braune Augen setzen sich dominant durch, genau wie Locken. Ich erwartete 2009 also mein erstes Kind, ein braunaugiges Löckchen. Nun ja. Blonde glatte Haare und strahlend blaue Augen sind es geworden. Felicias Augen sind noch blau (kann sich noch ändern) und Haare sind noch zu wenig, um etwas dazu sagen zu können. Eigentlich müsste man viele viele Kinder bekommen, weil allein die Genetik so spannend ist!

Beim Stöbern in alten Fotos für diesen Blogpost bin ich fast erschrocken über die ernorme Ähnlichkeit im Gesicht zwischen meiner Tochter und mir als Kind. Augenpartie, Gesichtsform und Mund sind eindeutig, das ist Mama noch mal, oder?


Natürlich möchte man keine identische Kopie von sich selber, das wäre ja langweilig: ich freue mich, wenn ich beobachte, was sie gut kann und vor allem, was sie jetzt schon besser beherrscht, als ich jemals! Fiona ist z.B. sehr sportlich, was ich nie war, und kann tauchen, ohne sich die Nase zuzuhalten :)
Dennoch entdecke ich mich nicht nur in ihrem Gesicht, sondern auch in ihren Eigenschaften wieder. Sie ist sehr sehr ehrgeizig und wahnsinnig begeisterungsfähig, dass es eine wahre Freude ist, ihr etwas beizubringen! Andererseits kriegt sie auch leicht "einen Bock" und kann schlecht damit umgehen, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es sich vorgestellt hat oder wenn sie etwas (noch) nicht kann. Drama, Baby! (Mein erstes Fahrrad sei in die Ecke geflogen, als es nicht sofort klappte. Genauso das erste Akkordeon, heißt es! Oh oh...Ich glaube ja, das sind alles nur Gerüchte :p)

Genau wie ich als Kind möchte Fiona später gerne Ärztin werden. Obwohl sie sehr gesellig und wahrlich nicht kontaktscheu ist, beschäftigt sie sich auch viel (und gerne) für sich allein und ist dann völlig versunken in ihr Spiel. Same here, bis heute bei mir!
Ich bin früher nicht so gerne in den Schulhort gegangen, sondern war am Liebsten nachmittags zu Hause im Garten. Fiona dagegen freut sich, wenn sie "unter Menschen" ist und vor allem: sie b-a-s-t-e-l-t gerne! Wenn ich in meiner Grundschulzeit dann doch mal im Hort war und es hieß, alle kommen rein, jetzt wird gebastelt (früher war noch nicht: möchtest du lieber A machen? oder B? oder C, D, E? Oder nichts?) , stand mir schon der Angstschweiß auf der Stirn. Eine Schere - uaaaaahhhh! Heute habe ich meine Bastelphobie überwunden und sie ins Gegenteil verkehrt, nicht zuletzt dank Hilfe der Tollabox :)

Richtig gespannt war ich, wie sich das ständige Umgebensein von Musik auswirken würde. Immerhin habe ich während des letzten Semesters meines Studiums täglich mehrere Stunden für meine Akkordeon-Abschlussprüfung geübt, mit Fiona im Bauch. Auch nach der Geburt ging es fast nahtlos weiter: musikalische Früherziehung, zu der ich sie als mein "Anschauungsobjekt" mitgenommen habe und regelmäßige Konzerte und Konzertreisen, bei denen sie dabei war, weil die ganze Familie involviert ist. Bei einem Wettbewerb in Irland, sie war zweieinhalb, hat sie sich einfach auf die Stühle im Publikum gelegt und geschlafen, während ein großes Orchester mit Pauken und Trompeten seinen Beitrag dargeboten hat. Eine tolle Fähigkeit!
Schon früh hat Fiona mit allem Musik gemacht, was sie finden konnte (und in dieser Hinsicht ist mein Arbeitszimmer sehr ergiebig, wie ihr euch vorstellen könnt) und lernt inzwischen seit 1 Jahr Melodica in einer meiner Gruppen, ein Tasteninstrument für den Anfängerunterricht. Sie gehört zu den Besten und es macht mich unglaublich stolz, zu sehen, dass sie unsere Begeisterung für die Musik teilt. Hoffentlich erhält sie sich den Spaß und die Freude am Musikmachen noch ganz, ganz lange!

Und wie ist das bei euch? Kann man euch eure Kinder im Gesichtermemory eindeutig zuordnen? Erkennt ihr euch in euren Kindern oder eigenen Eltern wieder?
Ich bin gespannt auf eure Kommentare!


Das ist mein Beitrag zur Blogparade von Mama on the rocks, #DubistIch.

Samstag, 18. April 2015

Zähneputzen 2.0?

Die Blogparade zum Thema Zähneputzen #DailyRoutine, zu der Frau Mutter in Kooperation mit Elmex aufgerufen hat, könnte ich auch unter den von vielen Bloggern kürzlich geschriebenen Beiträgen zum Thema "Geschichten vom Scheitern" einsortieren. Zähne putzen ist ein heikles Thema, und das, obwohl mein Onkel Zahnarzt ist! Da ich keinen ultimativen Tipp fürs Gelingen des morgendlichen und abendlichen Rituals beisteuern kann, verrate ich euch an dieser Stelle stattdessen, wie es bei uns jedenfalls schon mal nicht oder nur bedingt geklappt hat. Here we go.


Zahnputzsanduhr
Nach 2 Probedurchläufen hatte sich das mit der niedlichen Sanduhr erledigt. "Mit Sanduhr putzen mag ich nicht" als Synonym für "2 min dauern mir viel zu lange".


Zahnbürste selber aussuchen
Wir hatten sie alle: pinke Pferde mit Borstenkopf, Froschbürsten mit Saugnäpfen, reisetaugliche Haie mit Fischkappen, Löwen mit bunten Borsten, Affen, Biene Majas, Arielles, Piraten und Wikinger. Der Reiz besteht jedes Mal nur solange, wie die Zahnbürste noch nicht bezahlt ist. Anschließend ist Putzen mit Maja genauso doof wie sonst auch.
"Muss ich heute Abend Zähne putzen?" - "Ja, du musst."


Elektrische Kinder-Zahnbürste
Nach dieser Anschaffung dachte ich tatsächlich, wir seien zahnputztechnisch über den Berg. Die Vorfreude auf das Putzen hielt aber nur genau 3 Tage. Manko: ob das Kind tatsächlich putzt oder nicht ist schlechter nachzuvollziehen, wenn man nicht direkt daneben steht. Eine elektrische Bürste kann man auch etwa 1 min lang an einen einzigen Zahn halten und währenddessen statt zu putzen lieber mit Playmobilfiguren im Waschbecken spielen. Bei einer "Analogbürste" fällt es auf, wenn das Putzgeräusch fehlt...


Lieder singen
Als Musikpädagogin bin ich ja geradezu prädestiniert für das Erfinden von albernen Zahnputzliedern. Sowohl in der musikalischen Früherziehung als auch im heimischen Badezimmer habe ich genau das getan, mit zumindest im privaten Bereich eher mäßigem Erfolg. Gut, die Musikkids liebten es, im Unterricht mit ihren Fingern so zu tun als ob sie putzten, aber bis abends war auch das bei den meisten wohl wieder vergessen. Als ich ein Mal zu Hause erklärte, das Kind müsse solange putzen wie ich singe, erhielt ich von meiner schlagfertigen Tochter die schaumige Antwort: "Gu fingft viel fu langfam, Mama!" Tja nun. (Solange die dicke Frau singt, ist die Oper noch nicht zu Ende...)
Wer es trotzdem probieren möchte, hier mein Text auf die Melodie von "Bruder Jacob":

Zähne putzen, Zähne putzen, 
das muss sein, das muss sein!
Mach ein Mal den Mund auf, mach ein Mal den Mund auf:
so ist's fein, so ist's fein!

Zähne putzen, Zähne putzen, 
das muss sein, das muss sein!
Denn sie wollen weiße, denn sie wollen weiße
Zähne sein, Zähne sein!

Zähne putzen, Zähne putzen, 
das muss sein, das muss sein!
Karius und Baktus, Karius und Baktus:
ich sag "nein!", ich sag "nein!".


Mit Puppe putzen
"Erst putzt du "deinem Baby" die Zähne und danach deine, okay?"
- "Mein Baby möchte heute nicht Zähne putzen. Ich bin die Mama, ich erlaube es."
Möööp.


Blinkende Bürste
Als Eltern klammert man sich ja an jeden Strohhalm, wenn es um den Versuch geht, den Kindern etwas Unliebsames schmackhaft zu machen. Mein letzter begegnete mir in der Apotheke, wo sie leuchtende Kinderzahnbürsten zu medikamentösen Preisen anboten. Das Prinzip ist so simpel wie genial: die Bürste hat unten einen Knopf, den man drückt, wenn man mit dem Putzen beginnt. So lange das coole Teil discomäßig blinkt, muss man putzen. "Boah, danke Mama, die ist ja cool! Darf ich die gleich ausprobieren?" Während ich mir innerlich selbst High Five gab, war das Kind schon mit der Bürste verschwunden, allerdings nicht im Bad. Diese Tatsache hätte mich stutzig machen sollen! Sie probierte tatsächlich aus, aber nur das Blinklicht, ohne Putzen. Nach wenigen Tagen war die Batterie leer und das clevere Kind kam zu dem Schluss: "Wenn es blinkt, muss man putzen. Wenn es gar nicht mehr blinkt, muss man gar nicht mehr putzen". Klarer Sieg durch Argumente, denn "nachladen" kann man sie nicht und für 3 Tage Zahnputzspaß ist sie doch ein bisschen teuer...


Leckere Zahnpasta
Es gab mal eine Zeit, da war die richtige Zahnpasta enorm wichtig. Kaugummi- und Pfefferminzgeschmack gingen gar nicht, Erdbeer musste es sein, ausschließlich. Aus Angst, out of strawberrys zu geraten, schickte ich meinen Mann also "Putzi Erdbeer" besorgen, obwohl gerade keine Putzi Erdbeersaison gewesen zu sein schien. Er klapperte sämtliche Drogerien ab um schlussendlich erfolgreich mit einem Haufen Tuben zurückzukommen. Wenige Tage später (und ganz sicher nur in Anbetracht der verfügbaren Menge) waren Erdbeeren plötzlich doch nicht mehr so lecker und seitdem sitzen tubenweise zweizahnige Hamster (?) mit rotem Iro in unserem Badezimmerschrank. Vielleicht kommt sie ja noch beim zweiten Kind, Putzis große Stunde.


Apps
Zähneputzen 2.0: es gibt da eine App namens "Disney Magic Timer", kostenlos. Man verfügt da über ein virtuelles Stickeralbum und bekommt bei jedem Putzen ein Bild, das anfangs komplett mit Schaum bedeckt ist. Während man putzt, spielt die App eine Melodie (argh) und es putzt gleichzeitig eine Zahnbürste über den Bildschirm und macht so in 2min Stück für Stück das versteckte Disney-Bild sichtbar. Nach Ablauf der Zeit klingelt die App, es gibt ein Feuerwerk auf dem Bildschirm und der freigeputzte Sticker wandert ins Album. Wie bei so Vielem gibt es aber auch bei dieser App einen winzigen Haken: (ich glaube, es war) oral-b möchte auch etwas dabei verdienen. Man hat nun also die Möglichkeit, gekaufte Produkte von oral-b mit Disneymotiv einzuscannen, um z.B. Arielle- oder Cinderella-Sticker freiputzen zu können und nicht immer nur Winnie Pooh (ohne Scan). Die Marketingstrategie ist bei uns voll auf gegangen: wir kauften eine Ariellebürste und scannten....und scannten...und scannten. Und wenn sie nicht gestorben sind, .... Das Einscannen funktionierte im Anleitungsvideo blitzschnell und wunderbar, in der Realität leider nur an einem von 5 Tagen. Ich hielt das iPad gefühlte 15min von oben, unten, links und rechts, mit hellem Licht, mit dunklem Licht, mit Taschenlampe und Handyscheinwerfer unter die Tablet-Kamera und meistens passierte: genau, überhaupt nichts. Deswegen gaben wir es irgendwann entnervt auf. Dennoch ist es die Zahnputz-Lösung, die bei uns am Ehesten gefruchtet hat.


Was übrigens gerade funktioniert (sie ist 5,5 Jahre alt), ist ihr Gedanke, dass vielleicht endlich ein Zahn anfängt zu wackeln, wenn man lange genug putzt. Ich habe beschlossen, vorerst nichts dazu zu sagen. Der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel! Und bis September klammere ich mich an die Empfehlung von Zahnärzten, wonach Eltern bis zum Schuleintritt grundsätzlich noch mal nachputzen sollten. Und ab Herbst wird garantiert alles anders ;)


Habt ihr den ultimativen Tipp? Oder macht man es vielleicht als Erwachsener auch nicht unbedingt gerne, aber eben konsequent, weil es nun mal sein muss?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen!

Dienstag, 14. April 2015

Dinge, die mich glücklich machen

Als ich in der Grundschule war, besaß ich ein Poesiealbum, in das meine Mama schrieb:
"Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt". (Albert Schweitzer)
In diesem Sinne möchte ich meines gerne mit euch teilen:

Glücklich macht mich...

...wenn ich nachts meine große Tochter zudecke und ihr einen Moment beim Schlafen zusehe.
...ein Essen mit Messer und Gabel zu mir zunehmen, während das Baby zufrieden in seinem Wipper wippt.
...wenn sich Leser die Zeit nehmen, einen Blogbeitrag zu kommentieren. Das schönste Lob!
...ein perfekter Latte Macchiato!
...wenn der Postmann klingelt und ein Paket für mich hat (da ist sie dann wieder, diese kindliche Vorweihnachtsfreude)
...wenn ich einen Moment Zeit zum Nähen finde und den Kindern bunte Unikate zaubern kann.
...mit Freunden Musik zu machen und uns auf das World Music Festival 2016 vorzubereiten (Orchesterwettbewerb).
...an Urlaub zu denken und ihn zu planen.
...die Aufgeregtheit und Vorfreude auf die Einschulung aus Mama-Perspektive zu erleben.
...wenn man den Sommer schon ein bisschen spüren kann und zum ersten Mal im Jahr die Sonnenbrille rausholen muss.
...wenn ich beim Entwicklungsgespräch in der Kita höre, dass meine Tochter eine Bereicherung für die Gruppe ist.
...Grillgeruch am Samstag Abend.
...ein Gute-Laune-Lied im Radio, z.B. derzeit "Alle Bande Becks" (All about that bass), "Geronimo" oder "Shake it off".
...ausgelassen mit dem Großkind zu "Hoppelhase Hans" durchs Wohnzimmer zu tanzen.
...der gedeckte Kirschkuchen von meiner Oma
...wenn mich kleine Arme so fest drücken, dass mir fast die Luft weg bleibt. 
...das kleine Mädchen unter dem Flugzeug-Mobile vergnügt quietschen zu hören.
...wenn Fiona auf "Träum süß von sauren Gurken" jedes Mal erwidert: "Träum süß von süßem Käse" und dabei aus vollstem Halse lacht.
...mich in meinen Kindern wiederzuerkennen.
...wenn das Babymädchen von einem Ohr zum anderen strahlt, wenn es mich "Guten Morgen, Frau Holle" rufen hört.
...wenn ich aus einer guten Unterrichtsstunde komme und merke, wie viel Spaß meine Schüler hatten.
...wenn das Tochterkind mir aufgeregt und mit wichtigem Blick erzählt, was es am Tag erlebt hat.
und:
...wenn ich abends todmüde auf der Couch sitze, die Kinder eingeschlafen sind und sich das Leben einfach so richtig anfühlt.

Dieser Post ist mein Beitrag zur Glücks-Blogparade von Jessi (feiersun). Eigentlich sollten es 10 Dinge werden, die mich glücklich machen, ist eine griffigere Überschrift. War aber beim Schreiben irgendwie ein Selbstläufer und das Glück wurde immer mehr... Ich glaube, das Geheimnis ist es, jeden Tag etwas zu finden, was einen glücklich macht oder gemacht hat und diese kleinen Inseln im Alltag zu genießen. Denn während man auf das große Glück wartet, verpasst man ja bekanntlich die vielen Kleinen on the way.



Habt ihr euch in der Liste wiedergefunden? Oder was macht euch aktuell glücklich?

Montag, 13. April 2015

12 von 12 - April 2015

Die Challenge?
Am Monatszwölften 12 Bilder des Tages zeigen. Mehr gibt's übrigens bei Draußen nur Kännchen.
Dieses Mal nehme ich euch mit auf unseren Familiensonntag.


 [1] aus #12von12:
Kind hat Kaffee gemacht und ruft aufgeregt:
"Mama!! Da ist ein Schmetterling in der Tasse!"
#pareidoliaproject


  [2] aus #12von12:
Mädelskuscheln im Pyjama
#mygirls #mama #love


 [3] aus #12von12:
Jeder malt auf, was er heute gerne sehen möchte...
#lifewithkids #sonntagsausflug #tiere


 [4] aus #12von12:
mit Tragling und Bollerwagenkind im 
#tierpark #berlin #sunny #spring


  [5] aus #12von12:
"Mama, Neeeemooooo!!!"
#tierpark #aquarium #clownfisch #nemo
 

 [6] aus #12von12:
Zu lustig, um ihn euch vorzuenthalten. Darf ich vorstellen? Das Vierauge.
#tierpark #berlin #fisch #sonntagsausflug


 [7] aus #12von12:
Auf ein spätes Frühstück folgt ein spätes Mittag-/Abendessen:
Lachs, Reis, Mischgemüse #instafood


 [8] aus #12von12:
Das vormittags verpasste Sonntagsprogramm nachholen:
Sendung mit der Maus!
#lifewithkids #sonntag #tv #chillenaufdercouch


 [9] aus #12von12:
Spielen, Knistern, Quietschen und Erzählen
#baby #lamaze #toy

  
[10] aus #12von12:
Gemeinsam den Sonnenuntergang anschauen 
und die schöne Stimmung genießen 
#sundown #soschöndasseslängerhellist


 [11] aus #12von12:
Badetag.
Hach, Babyfüße sind was Tolles!
#baby #love #bath


 [12] aus #12von12:
Gute-Nacht-Geschichte für das große Mädchen
#eiskönigin #frozen #vorlesenisttoll #mygirls



Und wie habt ihr diesen tollen Frühlingssonntag verbracht?

Freitag, 3. April 2015

Best-Of März

Was wir im März so getrieben haben, gibt's hier kurz und knapp in Insta-Bildern:

Naturkundemuseum mit einstündiger Parkplatzsuche und der 
anschließenden Überlegung, nicht noch ein Mal an einem Sonntag hinzugehen


erstes Mal Rückbildungsgymnastik oder "Mamaturnen", wie Fiona sagt


genäht
(SM "Kalte Schulter", LeniPepunkt und 
Raglanshirt "Kaschi" von Alles-für-Selbermacher)


 

2 Tollaboxen geplündert


 
 geplottet



für das Seepferdchen geübt und es tatsächlich geschafft! 
Was sind wir beide stolz! (Details in den Zitaten) 


  

die Wohnung ostertauglich dekoriert

 

 einen Schulrucksack ausgesucht und ihn dem Osterhasen ans Herz gelegt...
Wann ist das Kind denn plötzlich so groß geworden?! Hilfe!


ganz viel gekuschelt


 


 angegrillt im Garten


Playdate für das kleine F...


...und auch für's große


Kinderarztbesuch zur U4 - ist das nicht ein tolles Wartezimmer?
 
 

postnatale erste Hilfe in Form von Deoroller und Schokolade für meine Schwester.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, kleine Cousine!


den O-Ball als erstes Spielzeugt entdeckt
 
 

und ein tolles, verlängertes Wochenende an der Ostsee verbracht





Und die Zitate aus dem März sind eine wahre Fundgrube. 
Was dieses Kind so alles loslässt...immer wieder schön! Viel Spaß!
Fiona ist 5 Jahre und 5 Monate alt.


"Mama, ich kenne noch eine andere Saurierart: Omnivoren."
- "Nee, das ist keine Art, das ist der Oberbegriff für "Allesfresser". 
Wir Menschen sind auch Omnivoren!"
"Haha, ihr ja, aber ich nicht. Ich esse zum Beispiel keine Tomaten."

"Können wir uns wieder so lustig drehen?"
- "Wie denn drehen?"
"Na auf deinem Rollstuhl im Büro..."

(im Naturkundemuseum)
"Wow, guck mal das Dino-Skelett! Ich schau mal nach was es für einer ist."
Fiona: "Brauchst du nicht. Ich weiß das. Ist ein Kentrosaurus."
(stimmte!)

"Papa, ich war mit Mama und Felicia mit beim Kinderarzt und 
habe mich gegen Krippe impfen lassen!"
(immer diese frühe Fremdbetreuung, tz!)

Meine Mama: "Ich habe 2,5kg abgenommen. 
Das sollte ich mir in Mehl- oder Zuckertüten abmessen und hinstellen zur Veranschaulichung."
Fiona: "Ich freu mich auf die Schule!"
Ich: "Wie kommst du denn jetzt darauf?"
Fiona: "Na Sasa hat doch eben Zuckertüten gesagt!"

"Was habt ihr denn heute in der Kita gemacht?"
- "Wir haben Hühnchen gebastelt."
(Osterküken)

"Fiona, was möchtest du zum Abendbrot essen?"
- "Ach, lass uns einfach nicht darüber reden..."

"Es heißt, dass die meisten Babys mitten in der Nacht geboren werden. Du bist auch so eins, eine Minute vor Mitternacht. Ich bin nicht nachts geboren, sondern mitten am Tage, halb 12."
Fiona: "Also bin ich nachtgebort und du taggebort."

(wir stehen in Sichtweite ihrer zukünftigen Grundschule)
Ich: "Wo lang geht es hier zu deiner Schule?"
Fiona: "Noch 'n Kilometer geradeaus."

"Was gab's heute in der Kita zum Mittag?"
- "Heute gab's Fisch, der wie Schnitzel aussah."

(sie "liest" in einer alten Fibel)
"MIMI IST AM (Haus)"
Ich: "Wow, wie hast du das denn gerade gelesen?!"
Fiona: "Ich habe mir einfach die Buchstaben in meinem Kopf mit Honig zusammengeklebt!"

(immer noch Fibel, der Familienvater steht mit Schaufel im Garten)
"PAPA IST ... am Arbeiten."

"Boah, hier ist es so dunkel, ich fühl mich wie im Mittelalter!"

(nach der Seepferdchen-Prüfung beim Schwimmen)
"Ach, ich bin so begeistert von mir selber! Lies mir noch mal vor, was auf der Urkunde steht!"

"Mama! Freust du dich auch? D-E-I-N Kind hat das Seepferdchen geschafft! Dein Kind!"

"Mein Traum ist wahr geworden! Ich habe es mir sooo gewünscht! Ich habe einfach fest an mich geglaubt, dass ich es schaffe!"

"Wo ist denn der andere Spielzeugdino, Mama?"
- "Ich glaube, in der Puppenkiste!"
"Ach stimmt. Ich wusste, dass der dauernd bei den Barbies rumhängt."

(sie fällt hin)
Ich: "Alles okay?"
- "Ja ja, alles in bester Ordnung."

"Ich gehe in den Garten, einen Osterstrauch abschneiden."
Fiona: "Warte auf mich, ich helf dir beim Ausgraben!"

Ich: "Das Baby ist deine Cousine. Und ich bin nicht nur deine Mama, sondern auch ihre Tante!"
Fiona: "Na das wird ja immer verrückter!"

(sie kippt die Tüte mit den bunten Deko-Eiern aus, alle rollen über den Fußboden)
"Oh, jetzt war der Osterhase schon da..."

"Mama, ich brauche unbedingt diese Stickeez-Sammelfiguren!"
- "Wo gibts die denn?"
"Na bei Lidllohntsich."

(wir spielen Fußball, sie wirft sich immer über den Ball)
Ich: "...wie die Italiener!"
(etwas später)
"Mama, spielen wir noch ne Runde Fußball? Italienisch?"

(Hafen in Warnemünde)
"Guck mal Nono, da ist ein Kreuzfahrtschiff!"
- "Ja, das weiß ich."
"Hä, woher denn?"
- "Na es hat doch ein Kreuz oben drauf."

Ich: "Opa hat was vom Bäcker mitgebracht."
Fiona: "Was denn?"
Ich: "Es ist süß und hat den Namen von einem Tier mit Ringelschwanz."
Fiona: "Ich weiß! Schweineleber."


Wir wünschen euch schöne Ostern und einen fleißigen Hasen!

Dienstag, 31. März 2015

Lieblingstweets März

Hier sind sie, die März-Lieblinge von Twitter, diesmal u.a. mit der Eltern-Millionenfrage bei Günther Jauch, beratungsresistenten Fettzellen, dem Prinzip von Frauenzeitschriften und dem wahren Verwendungszweck für ausrangierte Weihnachtsbäume. Viel Spaß!



































Donnerstag, 26. März 2015

7 Oster-DIYs

Hooray, mein 300. Blogpost!
Bei dem dürft ihr mitmachen und mir hinterher gern Ergebnisse zeigen, ich bin gespannt!

Das Großkind und ich haben schon vor einiger Zeit mit Ostern angefangen. Ein paar unserer Bastel- bzw. Verschönerungsaktionen möchten wir euch hier zeigen. Ideen stammen von Pinterest, was für eine Fundgrube für DIYs jeder Art! Ich hab euch meine "easter crafts"-Pinnwand verlinkt, geht ruhig mal schauen für weitere Inspirationen! Da gibt es noch so viele schöne Projekte, die wir wohl erst im nächsten Jahr schaffen werden. Materialien mussten wir keine extra besorgen, ist alles mit Zubehör aus meinem großen Bastelfundus entstanden. Hier kommen also unsere Top-7 der Oster DIYs, bei denen Kinder entweder viel helfen oder auch schon ganz alleine mitbasteln können.


1. Bunte Deko-Eier aus Papier

Wer sich noch ein bisschen um's "Blasen" drücken möchte, kann ja erstmal die süßen Papier-Eier an den Osterstrauch hängen.
Das braucht ihr dafür: 
bunt-gemustertes Papier, eine Schere, ein Stück Schnur und eine Nähmaschine (wahlweise Tacker).
Und so geht's:
Ihr legt ein paar Blätter übereinander, schneidet eine Eierform aus (unsere sind frei Schnauze, aber wer will, findet auch Eier-Schablonen im Netz) und näht einmal mittig von unten nach oben mit der Nähmaschine über die ausgeschnittenen Eier (Stück Faden dran lassen zum Aufhängen! Oder ihr tackert sie mittig zusammen und befestigt den Faden nachträglich). Danach könnt ihr sie "auseinanderfalten" und an den Forsythien-Strauch hängen.
Hier links im Bild nach dem Abschneiden vom Strauch, rechts hübsch gelb nach 2 Tagen.


2. Flauschige 3D-Osterkarten

Mein Kind ist verrückt nach Pompons. "Die brummen so schön, wenn man sie zusammendrückt" sagte sie kürzlich und begründete so ihre Sammelleidenschaft und den Umzug der bunten Bälle aus meinem in ihren Schrank. Probiert das mal aus, die "brummen" tatsächlich! Faszinierend. Ich wusste immer nie so recht, wozu Pompons eigentlich gut sind. Hier ist eine Verwendungsmöglichkeit.
Das braucht ihr dafür: 
Faltkarten oder auch einfach ein Stück dickes Papier/Fotokarton, Stifte, gelbe Pompons in 2 Größen, Klebepunkte (oder Heißklebepistole) und wer möchte noch buntes Masking Tape (für den Osterkorb und die Eier)
Und so geht's:
Ihr klebt die beiden Pompons auf die Osterkarte, zeichnet Schnabel und Füße mit Orange an und mit einem schwarzen Stift drückt ihr einen Punkt als Auge in den kleineren Pompon. Wer möchte klebt noch ein zweites Küken dazu oder gestaltet wie wir einen Osterkorb mit Masking-Tape. Dann das Kind noch mit wackligen Vorschulbuchstaben "Frohe Ostern" schreiben lassen und fertig sind die kuscheligen 3D-Karten. Anstelle des Kükens könnte ich mir auch ein Häschen (von hinten) gut vorstellen: 2 braune Pompons aufkleben, Ohren auf die Karte malen und einen Mini-Pompon als Schwänzchen ankleben.


3. Osterkarten mit Händen & Füßen

Wer mich kennt, wird das schon bemerkt haben: ich stehe auf Hand- und Fußabdrücke und besonders darauf, was man mit denen alles anstellen kann. Bei uns gab es schon Elefantenhände, Eulenfüße, Schneemannfinger, u.v.m. Saisonal passend sind es diesmal Hasenhände (großes F) und Möhrenfüßchen (kleines F) geworden. Sind die nicht niedlich?
Das braucht ihr dafür:
eines oder mehrere Kind/er, Faltkarten, weißes Papier, Schere, Kleber, Fingerfarben, Pinsel, Stift, für die Mohrrübe dünne Streifen grünes Tonpapier.
Und so geht's:
Für die Möhre: einen orangefarbenen Fußabdruck (für den von Fiona hätten wir wohl ein A4-Blatt nehmen müssen, 5 Jahre und Größe 30...) aufs Papier bringen, trocknen lassen und ausschneiden. Tonpapierstreifen ankleben, fertig.
Für das Häschen: die Hand des Kindes bis auf den Daumen mit Farbe anmalen - vielleicht ist hellbraun oder grau besser zu sehen als weiß. Beim Abdruck den Mr.Spock-Gruß üben (Zeige- und Mittelfinger zusammen, Lücke, Ring- und kleinen Finger zusammen). Man kann aber auch einfach ein bisschen nachhelfen und die Finger auseinander drücken beim Abdruck. Wir haben anschließend die Seitenfläche des kleinen Fingers rosa angemalt und das "Innenohr" aufgedruckt. Dann trocknen lassen, ausschneiden, Gesicht aufmalen, ankleben, fertig!

"This is to remind you,
when I grow so tall,
that once I was quite little,
and my hands were very small."



4. Bunte Schmetterlinge

Die sind auch schon für kleine Hände super geeignet, wenn man die Falttechnik ein Mal verstanden hat. Aber Achtung: euer Kind wird in die Schmetterlingsmassenproduktion einsteigen. Die sind wunderbar schnell gemacht und so niedlich!
Das braucht ihr dafür:
quadratisches Origami-Faltpapier in verschiedenen Farben (Blätter eines Notizblockes tun es auch, oder einfach aus Tonpapier Quadrate ausschneiden!), kleine Stücke Pfeifenreiniger, ein Stück Schnur
Und so geht's:
Pro Schmetterling benötigt ihr 2 Faltblätter. Als Erstes legt ihr das Blatt so vor euch hin, dass die Spitzen nach oben und unten zeigen. Dann faltet ihr die untere Spitze auf die obere, so dass ein Dreieck entsteht und klappt es wieder auf. Ausgehend von der entstandenen Faltkante wird das erste Dreieck nun schmal immer hin und her gefaltet, damit ihr einen Ziehharmonika-Effekt erhaltet. Mit der anderen Dreiecksseite genauso verfahren. Das zweite Blatt wird nach der gleichen Anleitung gefaltet. Anschließend legt ihr die "Zieharmonika-Blätter" untereinander vor euch hin, drückt sie mit Daumen und Zeigefinger mittig zusammen und legt das Stück Pfeifenreiniger um die Mitte. Den Pfeifenreiniger zwei bis drei Mal verdrehen und die Enden als Fühler formen. Die zusammengedrückten Flügel mit den Händen ein bisschen auseinander ziehen und fertig ist der kleine Schmetterling. Wir finden, sie sehen besonders schön aus, wenn man 2 Nuancen einer Farbe miteinander verbindet, also hellgrün-dunkelgrün, hellblau-dunkelblau z.B. 
Wenn der Schmetterling fliegen soll, einfach einen Faden am Pfeifenreiniger festbinden und aufhängen. Jetzt kann der Frühling kommen!
 
 
 5. Salzbilder

Den klassischen Salzteig kennt man ja. Von Salzbildern hatte ich vorher allerdings noch nie gehört.
Wenn es euch ähnlich geht, kläre ich gerne auf!
Salzbilder sind eine tolle Sache für kleine Forscherkinder, die Spaß am Experimentieren haben. Der Schweinerei-Faktor hält sich in Grenzen und man kann viel dabei lernen!
Das braucht ihr dafür: 
Papier, Pipette (Pinsel ginge notfalls auch), Salz, Flüssigkleber, Tuschkasten, Wasser
Und so geht's:
Wir haben unser Blatt Papier in eine leere Tollabox-Schachtel gelegt, damit das Salz nachher nicht überall verteilt ist. Wenn man vorsichtig ist, geht es aber auch ohne!
Mit flüssigem Bastelkleber hat Fiona ein großes Osterei auf das Blatt "gemalt" und anschließend das Salz über dem Kleber verteilt, bis er komplett bedeckt war. Überschüssiges Salz auskippen und fürs nächste Bild aufheben! Danach hat sie die Farben aus dem Tuschkasten mit Wasser verdünnt, mit der Pipette aufgesaugt und auf eine Stelle des Salzbildes getropft. Die Farbe "klettert" am Salz entlang und verteilt sich von ganz allein. Ein bisschen Zauberei! Für die Kreise im Inneren des Eies reichte ein Klecks Farbe und schon hat sich der Kreis geschlossen. Meine Tochter war so begeistert davon, dass sie ausdauernd ein Bild nach dem anderen produziert hat; wir haben jetzt eine ganze Salzgalerie! Bilder am besten im Flur oder auf dem Balkon trocknen lassen, manche Klebersorten riechen doch recht penetrant. Und falls zu viel Farbe auf dem Bild gelandet ist - einfach mit einem Stück Küchenpapier aufsaugen. Geht super! Die Salzbilder waren ein großer Spaß für die ganze Familie, ich selbst war auch völlig fasziniert! Müsst ihr unbedingt ausprobieren!


6. Hübsche Eier ohne Färben

Nicht jeder mag ja das Gemansche mit Eierfarben, Essig und Handschuhen. Wer ein paar Pompons und Pfeifenreiniger im Schrank hat, kann im Handumdrehen süße Eierdeko zaubern und das ganz ohne Färberei!
Das braucht ihr dafür:
gekochte Eier, wasserfesten Stift, Klebepunkt, Pfeifenreiniger und kleine Pompons in verschiedenen Farben
Und so geht's:
Das Ei mit der dicken Rundung mittig auf den Pfeifenreiniger "setzen", oben am schmaleren Ende den Pfeifenreiniger eng am Ei mehrmals verdrehen, aus den überstehenden Enden zwei Ohren formen und vorsichtig unter die Verdrehung schieben. Kann man auch mit Heißkleber oder Klebepunkten befestigen, muss aber nicht! Einen Klebepunkt oder ein Stück doppelseitiges Klebeband braucht ihr dann aber für das Pompon-Schwänzchen. Nun den Häschen mit Edding o.ä. noch Gesichter aufmalen und fertig ist die Eierdeko ohne Färben.


7. Hipster-Eier

Eigentlich sind sie ja fast zu schade zum Essen, diese Charakter-Eier. Ihr wollt wissen, wie ihr ganz normale bunte Eier mit wenigen Handgriffen in kleine Persönlichkeiten verwandeln könnt?
Das braucht ihr dafür:
gekochte und am besten schon gefärbte Eier, selbstklebende Vinylfolie in schwarz, einen Schneideplotter, kostenlose Bart- und Brillenvorlage von hier (wer keinen Plotter hat: auf ganz normalem Papier ausgedruckt und mit Klebestift angeklebt geht genauso!)
Und so geht's:
Eier kochen und färben.
Bart-Freebie entweder im Silhouette-Programm öffnen, auf die passende Größe ziehen und auf Vinyl plotten ODER Datei ausdrucken und gewünschte Bärte/Brillen/Hüte ausschneiden.
Wir haben geplottet und konnten die Bartsticker so einfach abziehen und auf die Eier kleben, fertig.
Fiona hatte riesigen Spaß mit kleinen Rollenspielen während des Klebens und hat extra ihre "tiefe" Stimme rausgekramt. Wir haben viel gelacht und hatten die wohl stylischsten Osterhipster,die man sich vorstellen kann!


Welche Osteridee gefällt euch am Besten?
Wie wollt oder habt ihr in diesem Jahr eure Eier gestaltet? Ich bin gespannt!

Freitag, 20. März 2015

3 Monate kleines F

Hallo mein Schatz,

heute wirst du 3 Monate alt. DREI! Es ist so unwirklich, wenn ich jetzt mein Schwangerschaftstagebuch durchblättere. Da kannte ich dich noch nicht. Nur von schemenhaften schwarz-weiß-oder-sepia-Bildern, die nicht mal im Ansatz abbilden konnten, wie schön du tatsächlich bist.
12 Wochen bist du nun schon bei uns. Mittlerweile kann ich mir das Leben ohne dich gar nicht mehr vorstellen. Es ist, als wäre es schon immer so gewesen und als könnte es auch gar nicht anders sein. Du bist ein Teil unserer Familie, das Puzzleteil, das gefehlt hat, ohne dass wir wussten, dass überhaupt eines fehlt...
Immer dienstags gehen wir seit 3 Wochen zur Rückbildungsgymnastik in die Hebammenpraxis. Du guckst erst seelenruhig zu, wie Mama den "Zappelkäfer" und "die nasse Katze" gibt und wenn du dann die Faxen dicke hast, äußerst du deine Absichten lautstark und unverkennbar.
Langsam kann ich schon fast ein "Vokabelheft" anlegen: "Meng!" (vom Sound her wie ein Motorrad beim Gasgeben) ist akuter Hunger, der nur noch durch "EYYA!!!" gesteigert werden kann. Bei Eyya brennt aber schon die Hölle, meistens lassen wir es gar nicht erst so weit kommen. Nörgelnde Hungervorstufe ist "Ngi", oft mit langgezogenem, tonal abfallendem iiii. Steht deiner sich schon artikulieren könnenden großen Schwester im Quengeltonfall übrigens in nichts nach! Du lernst schnell.
Wenn du zufrieden vor dich hin brabbelst, hört man "ach", "ogrrr" und "errö" aus der Wiege. Wenn du mich "rufst", also dein Erzählen aus dem Bettchen zu einem klagenden "hyyääää" oder "naijaaaai" umschwingt, komme ich und sage: "Sie haben geläutet?". Dann lachst du mit dem schönsten zahnlosen Lächeln, das die Welt je gesehen hat. Gurgeln kannst du auch schon! Ist als Effekt beim Rufen besonders beeindruckend und verleiht dem Gesagten speziellen Nachdruck: "rrrrrrrrrrrraaaai!!".

Vom "dicken Mütterchen", wie ich in den letzten Wochen der Schwangerschaft von meiner eigenen Mutter liebevoll genannt wurde, bin ich inzwischen zu der "Frau mit den Brüsten" geworden. Wenn du die siehst, strahlst du nämlich (Naja, oder "Meng!", je nach dem...).

"Kleines F" mit O-Ball
So langsam scheinst du zu ahnen, wozu die komischen Dinger am Ende deiner Arme zu gebrauchen sind. Deine Bewegungen sind schon viel koordinierter als am Anfang, obwohl es, wenn du sehr konzentriert bist, manchmal noch so hölzern aussieht, als ob jemand gerade lernen würde, eine Marionette zu bedienen. Insgesamt bist du sehr aktiv mit Händen und Füßen, mehr als es deine Schwester gewesen ist. Wenn du unter deinem Spielbogen liegst, arbeitest du so intensiv mit Glocke und O-Ball, als würde etwas sehr Wichtiges davon abhängen. Und dann kommt immer die Frau mit den Brüsten und sagt: "Fein! Hast du geklingelt, mein Schatz?". Sie scheint ein bisschen schwer von Begriff. Das wird in den kommenden Monaten wohl noch öfter vorkommen (Hast du gerade MAMA gesagt?...Ja, Mensch, hör doch hin!)

Von Schlafen hältst du nicht so viel, wird völlig überbewertet. Solange es hell ist, wird geguckt und erzählt. Über dir am Wickeltisch hängt das kleine IKEA-Mobile mit Schaf, Gans und Katze, die auf dich runter schauen. Denen erzählst du morgens immer erstmal ausführlich von deiner Nacht, während Mama sich untenrum zu schaffen macht, Füße knutscht, Tiergeräusche nachahmt und Pups-Küsse auf den Bauchi drückt. Mütter sind sooo albern, ey.
Die berühmte Frage nach dem Durchschlafen wurde mir in der Kita erstmalig gestellt, als du 2 Wochen (!) alt warst. Haha. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben (oh, wie passend!), aber seit ein paar Tagen schläfst du nachts auch mal 5-6 Stunden am Stück und ich fühle mich dann wie neugeboren. Die Augenringe werden langsam kleiner und so nach und nach komme ich auch wieder mit den Wochentagen hinterher. Das Bewusstsein dafür war bis vor einer Weile noch völlig abgeschaltet. Wenn das Großkind zu Hause war und Sendung mit der Maus guckte, musste es wohl Sonntag sein...

Deinen Schneeanzug konnten wir inzwischen schon beiseite legen und die fellige Ohrenmütze auch - zu klein! Hallo, Größe 62! Apropos - Mütze aufsetzen sucks! Obwohl du gerne rausgehst und dir gut eingepackt die kühle Märzluft um die winzige Nase wehen lässt, findest du Mützen ziemlich daneben, scheint mir. Die, die du jetzt aufhast, hat uns meine Mama zur Babyparty letzten Sommer geschenkt: weiß mit Schleifchen. Unwissend, dass das Schleifchen auf die Seite gehört, setzte ich es dir mittig auf. Das hat dir den Spitznamen "der kleine Koch" verschafft. In Unterhaltungen beispielsweise: 
"Na, was geht?" - "Alles gut. Der kleine Koch hat die Augen zu."

Eine wichtige Grundvoraussetzung für das Zusammenleben mit einer großen Schwester hast du auch schon gelernt. Verhaltensregel Nummer 1, um Geschwisterkrieg anzuzetteln:
Zunge rausstrecken!

Baden findest du in 4 von 5 Fällen übrigens absolut daneben. Trotz lachendem Smiley auf dem Thermometer ist dir die Wanne irgendwie suspekt. Während ich anfange zu schwitzen beim Absolvieren des Schnellwaschganges, meckerst du in einer Tour und vermeldest lautstark dein Missfallen. Frage mich manchmal, ob die gut 9 Monate Bauch für dich eigentlich angenehm gewesen sind oder ob du auch da schon gedacht hast, wann sie das Wasser endlich ablassen...

Den Daumen hast du bisher noch nicht entdeckt, steckst dafür lieber die ganze Hand in den Mund und wunderst dich dann, dass "errö" irgendwie komisch klingt. Du sabberst so viel, dass ich mich ernsthaft frage, ob da schon Zähnchen einschießen und die "Felge" juckt. Hope not! Ein bisschen wollte die "Frau mit den Brüsten" selbige gerne noch zur Nahrungsaufnahme für dich benutzen.

Du siehst deiner großen Schwester unglaublich ähnlich, nicht nur auf den Babyfotos, sondern auch jetzt wurde ich schon mehrfach darauf angesprochen.
Ihr beiden seid das Beste, was mir je passieren konnte. Schön, dass es euch gibt!

"After all, a child is the only one who knows 
what your heart sounds like from the inside."
(Verfasser unbekannt) 

Freitag, 13. März 2015

Mein erstes Mal: 12 von 12

Gesehen habe ich es auf anderen Blogs schon öfter: am Monatszwölften 12 Bilder zeigen von Dingen, die man am Tag gemacht hat und bei Draußen nur Kännchen verlinken. Dumm nur, dass mir grundsätzlich erst am Monatsdreizehnten einfällt, dass der zwölfte war... Gestern habe ich es dank Erinnerung von Berlinmittemom Anna Luz tatsächlich mal geschafft und bei instagram unseren Tag gepostet. Hier sind sie, unsere 12 von 12 im März.

Eigentlich fing der Tag nachts um 3 mit Stillen an, aber da war's zu dunkel, deswegen der morgendliche Kaffee als [1] aus #12von12. Vorher bitte nicht ansprechen...


Dem großen Mädchen die Haare geflochten für's Kita-Schwimmen, 
[2] aus #12von12.
 
  

Baby aus dem Bett holen und vom süßesten zahnlosen Lächeln der Weltbegrüßt werden, 
[3] aus #12von12
  

Das neue Stück für die Ensembleprobe abends vorbereiten
[4] aus #12von12
 
  

Ausnahmsweise mal Essen fotografiert für [5] aus #12von12
#machichsonstnicht
 
  

Ein kunterbuntes Kind von der Kita abgeholt, auf dem Bild:
eine Halloweenparty mit Hexen, Gespenstern, Spinnen und Fledermäusen
[6] aus #12von12
 
  

Gut, dass es die nur 1x im Jahr gibt (schmecken mir nur in Eier-Form)
[7] aus #12von12
 
  

#chillmalmama #stillen #brigitteMOM
[8] aus #12von12
 
  

Vorhin noch Schnittmuster ausgedruckt und 
zusammengeklebt für ein Mama-Raglanshirt
[9] aus #12von12


Berliner Sonnenuntergang
[10] aus #12von12
 

Glücklich von der ersten Ensembleprobe seit 
3-monatiger Babypause nach Hause gekommen
[11] aus #12von12


Großes Kind im Bett, gute Nacht...
[12] aus #12von12


 Und jetzt geh ich hier gucken, was einige der anderen (260!!!) so am 12. gemacht haben.
Kommt ihr mit?