Mittwoch, 28. Mai 2014

Best-Of April/Mai

Lange musstet ihr darauf warten, dafür gibt's jetzt eine bunt gemixte Bilder- und Zitateflut der beiden Monats-Best-Ofs!
Im April haben wir es uns eine Woche in der Sonne Ägyptens gut gehen lassen (siehe HIER), ohne Frage das Highlight des Monats!


Direkt nach der Rückkehr ging es an die Eier: ausblasen, bemalen, verstecken, suchen und natürlich trudeln. Gibt es diesen Brauch bei euch auch? Wir packen dafür am Ostersonntag haufenweise gefärbte (und gekochte) Eier ein, machen mit der ganzen Familie einen Osterspaziergang zu einem kleinen Hügel und von oben werden die Eier von den Kindern mit Schwung den Berg hinab gerollt. Geht die Schale dabei kaputt, darf das Ei gegessen werden. Wichtig hierbei: Mini-Salzstreuer :) Dieser heidnische Brauch geht wohl zurück bis ins 16. Jahrhundert aus der Gegend des Spreewaldes mit dem Ei als Symbol für Leben, Fruchtbarkeit und Glück.


Wir haben das schöne Wetter genossen, viel draußen gespielt (das große Garten-Dart gab es vor einer Weile bei Tchibo, great fun!) und endlich mal die Sandbilder ausprobiert. Funktionieren ganz wunderbar, man braucht allerdings ein bisschen Geduld und eine nicht so empfindliche Tischdecke ^^


Ende des Monats waren wir in der Musikstadt Trossingen in Baden-Württemberg (südlich von Stuttgart) zu Workshops und Konzerten am Konservatorium, wo ich bis 2009 studiert habe. Als Fiona das letzte Mal dort war, war sie noch in meinem Bauch, dementsprechend neugierig war sie auf die Stadt, in der sich Mama und Papa kennengelernt haben...


Der Mai kann ja nur gut werden, wenn er mit einem Feiertag beginnt (der nicht auf ein Wochenende fällt). Den "Tag der Arbeit" haben meine Eltern pflichtbewusst im Garten verbracht, während wir uns im Kino mit den Muppets köstlich amüsiert haben. Der kriminelle Kermit-Doppelgänger Constantin, der aus einem sibirischen Gefängnis ausgebrochen ist, nutzt mit seinem Komplizen die Europa-Tour der Muppets, um den größten Juwelenraub aller Zeiten zu planen. Während die gutgläubigen Muppets anfangs gar nicht merken, dass "Kermit" plötzlich so einen seltsamen russischen Akzent hat, findet sich der echte Kermit plötzlich, auf der Flucht vor der CIA und Interpol, in dem sibirischen Gefängnis wieder. Aber die Muppets wären nicht die Muppets, wenn sie nicht auch für dieses Problem gemeinsam eine Lösung finden würden. Fiona hatte am Ende Tränen in den Augen. Als ich ihr erklärt habe, dass doch alles gut und der echte Kermit wieder bei seinen Freunden sei, erwiderte sie nur: "Mama! Ich weine doch nur, weil es so schön ist!" Miss Piggy kommt ihrem Traum übrigens so nah wie nie und steht am Ende sogar in einem maßgeschneiderten Hochzeitskleid von Vivienne Westwood vor dem Traualtar! Für Freunde der kultigen Puppen ein absolutes Must-See! Wir hatten viel Spaß!


Diesen Monat war ich nähtechnisch sehr fleißig! Mit der neuen Maschine macht es einfach so viel Spaß und geht so schön schnell, dass man im Handumdrehen tolle Kleider, Mützen oder Shirts gezaubert hat. Fiona kommt immer gerne mit in den Stoffladen und sucht sich gezielt Stoffe aus und auch ganz konkret, was daraus werden soll. Das größte Lob ist dann immer: "Ooooh, ist das schön! So eins hab nur ich! Danke, Mama!"
(Schnittmuster: Beanie Miss Poppins, Kinderhalstuch Leni PePunkt, Herbstkleid Lillesol & Pelle, Basic Tank Top KiBaDoo, Shirt "Easy" Miss Poppins, Halssocke "Clodia" Damali)



Anfang Mai hatte Fiona ganz plötzlich festgelegt, sie wolle keine Stützräder mehr an ihrem Fahrrad haben. Am 15.05. war es dann soweit: sie stieg auf und fuhr! Wir hatten zu der Zeit gerade Ensembleprobe und meine Mama war mit ihr im Garten. Vor der Stunde lief sie noch und nach der Stunde ist sie ohne Hilfe gefahren. Mein Mamaherz wäre vor Stolz fast rausgesprungen. Da fährt das große Mädchen jetzt einfach so los. Unfassbar....


Wir sind dem Erdbeerwahn verfallen und gönnen uns wöchentlich 1-2x die horrend teuren (aber unglaublich leckeren!) Karls Erdbeeren aus den kleinen Erdbeerhäuschen, die überall in der Stadt rumstehen. Gestern Nachmittag hatte die Erdbeere ausnahmsweise noch geöffnet (normalerweise nur morgens solange der Vorrat reicht) und ich habe übersehen, dass die einzelnen Körbe nicht wie sonst 250g-Schalen waren, sondern 500er. Ich bestellte also wie üblich 2 Schalen und war kurz darauf um gute 12 € ärmer und um 1kg (!) Erdbeeren reicher. Ups... Nächstes Mal: Augen auf beim Erdbeerkauf. Mein kleiner Naturforscher war am Wochenende mit Lupe und Stethoskop im Wald unterwegs, um Holzwürmern so auf die Schliche zu kommen: "Mama, ich hab einen knurren gehört!"  und außerdem hatten wir großen Spaß auf einer U-Bahn-Brücke mit hier nicht näher zu bezeichnenden Dummheiten. 
"...da freut sich die Spucke, dass sie Bahn fahren kann! Holladihia, holladiho...."

 P.S. Wer ein systematisches und trotzdem kindgerechtes Buch zum Thema Natur sucht, sollte mal bei der Reihe "Naturdetektive" gucken. Viele kleine Ausgaben zu verschiedenen Themengebieten (Bäume, Vögel, Blumen, Insekten, usw.) für je 4,99€. Lohnt sich!


Diesen Monat hat Fiona in einer kleinen Gruppe meiner Vorschulkinder mit ihrem ersten Melodica-Unterricht begonnen. Sie lernt unglaublich schnell, ist wahnsinnig stolz (und ich erst!) und kann ganz konzentriert und sicher die ersten 3 Lieder auf ihrem Instrument spielen! Hach!


So, hier kommen nun die versprochenen Zitate aus 2 Monaten Kindermund:
Fiona ist 4 Jahre und 7 Monate alt.

"Was gab's heute im Kindergarten zum Mittag?"
- "Zimt mit Senf als Dessert."

"Meine Mama kann einfach alles! 
Die kann sogar mit dem Osterhasen und dem Weihnachtsmann telefonieren!"

"Nono, du trödelst!"
- "Ja, meine Füße sind ja auch ganz matschig.
Muss ich sie wohl in einem Topf mit heißem Wasser kochen."

"Hast du gehört, Mama? Ich huste! Da brauchen wir möglicherweise Hustensaft!"

"Ach, Mama! Dafür brauche ich echte Stifte, nicht welche aus Plastik!"

"Nach dem Frühling kommt der Sommer. Aber vorher ist noch Mai."

"Ey! Wenn du mich die ganze Zeit knutschst, kann ich gar nicht fernsehen!"

"Kaufen wir wieder Gummitiere mit Schaumstoff?"

"Was möchtest du für eine Pizza, Fiona?"
- "Walhai."
"Was?!"
- "Na W-A-L-H-A-I!"
"Meinst du etwa Hawaii?"
- "Achso, ja."

"Manchmal bist du ganz schön bockig."
- "Ja, dann darfst du mich immer Frau Böckchen nennen."

"Brauchst du Ersatzbatterien für dein Walkie Talkie?"
- "Nee, nee, da sind ja schon 2 drin."
(Frauenlogik!)

"Fiona, lesen wir heute Stockmann?"
- "Hä? Was ist denn in dich eingefahren?!"

"Ganz schön windig heute, wenn ich das sagen darf!"

(Das Radio läuft)
"Mama, der Fernseher ist aus aber irgendwie gibt er trotzdem Laute von sich!"

"Ich brauche einen Computer."
- "Jetzt schon? Wofür das denn?"
"Na ich will mal wieder nach Ägypten."
- "Und dazu braucht man den?"
"Ja, um den Flug zu planen."

"Heeeey, du kannst Fahrrad fahren!!!!!"
- "Tja, ich bin halt ne coole Socke! Ich bin so stolz auf mich selber!"

(Fiona spielt Tierarzt"
"Hat's dem Hasi weh getan?"
- "Nö, war nur ne kurze Reparatur..."

(Ich kämme sie)
"Man! Du hast schon wieder durch meinen Filz geharkt!"

"Eigentlich mögen die Käfer gelb, aber jetzt haben sich alle auf blau versammelt."

"Mama, wenn wir spielen, darfst du nicht reden. Das steht nicht in den Spielregeln!"

"Guck mal, die Wolken sind ganz verwurschtelt!"

(neben uns fährt ein Krankenwagen mit Sirene vorbei)
"Boah, der hat aber laut gebrüllt!"






Wir werden die kommenden 3 Tage mit 50 Kindern im Musik-Probenlager verbringen, deswegen wünschen wir euch jetzt schon einen tollen Start in den Juni!

Freitag, 16. Mai 2014

Lieblingstweets April/Mai

Gestern war es soweit: die erste Vermisstenmeldung ist eingetroffen (danke, Kaja!) und trotz meiner Blogabstinenz sind neue Leser hinzugekommen (herzlich Willkommen!), höchste Zeit also, ein Lebenszeichen zu geben! (Aber immerhin würde es euch auffallen, wenn ich ausgewandert wäre und meinen Laptop vergessen hätte ;)
Es ist nicht so, dass in den letzten Wochen nichts Aufregendes passiert wäre, was es zu Verbloggen gäbe, aber wir fliegen im Sommer mit dem gesamten Orchester ins wunderschöne Griechenland und die musikalischen Vorbereitungen für unsere Konzertreise (und meinen aktuellen Unterricht) nehmen so viel Zeit in Anspruch, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin. Und ich hatte vergessen, wie schön sich so ein leeres Blogfenster anfühlt, das mit Worten und Bildern gefüllt werden möchte :)
Ich bin euch auch noch das April-Best-Of schuldig, reiche ich nach mit dem Mai gemeinsam! Da könnt ihr euch auf eine Zitateflut zum Tränenlachen freuen! Das Kind ist echt der Knaller, tolles Alter gerade!

Zum "Warmwerden" gibts erst mal als Appetithappen ein paar Twitterfunde der letzten Wochen. Viel Spaß mit evolutionsphilosophischen Fragen, dem verflixten Kulturteil aus der Zeitung, dem treffendsten Kommentar zum Vorentscheid des "Jurowischn-Songkonntest" (googelt mal Belgien!) und der einzig wahren, bio-logischen Bezeichnung für das männliche Geschlechtsteil.




























Dienstag, 22. April 2014

Bilder aus dem Paradies

Es war eine ganze Weile ruhig auf dem Blog, etwas wirklich Spektakuläres kann ich euch als Ausrede allerdings nicht anbieten. Lediglich den ganz normalen Vor-Ferien-Stress Anfang April und dann eine Woche Spontanurlaub in unserem Lieblingsreiseziel Ägypten. Es war mal wieder traumhaft schön, die Erholung beginnt für uns direkt in der ersten Minute vor Ort, weil wir uns nicht erst eingewöhnen müssen, sondern sofort "angekommen" sind und genießen können. Die Begrüßungen mit Kellnern, Animateuren und Freunden waren so herzlich und vertraut, dass ich von fremden Leuten angesprochen wurde, ob wir öfter herkommen. Die meisten Gäste dort sind "Wiederholungstäter" und fliegen mindestens ein Mal im Jahr ins Paradies am Roten Meer.
 Fiona sagte: "Das Schönste für mich ist, wenn die Flugzeugtüren aufgehen und der warme Wind mir um die Nase pustet!" Hach...
Noch nicht ganz wieder im Lande, warteten schon 2 Kartons weiße Eier auf ihren Anstrich und der Osterhase hatte auch noch Einiges vorzubereiten...
Auch wenn im Blogarchiv immer mal wieder Bilder aus Hurghada zu finden sind, möchte ich euch ein paar Impressionen der letzten Woche nicht vorenthalten.



 Vielleicht nicht das beste Hotel, wohl aber das, das sich für uns wie nach-Hause-kommen anfühlt...


Schnorcheln in Sharm-El-Naga: Fiona ist inzwischen schon ganz sicher im Umgang mit Taucherbrille und Schnorchel, fasste mich an die Hand und so schnorchelten wir gemeinsam immer am Riff entlang, wo es direkt neben uns einige Meter steil in die Tiefe ging! Wir zeigten uns gegenseitig Regenbogen-, Papagei-, Falter- und Fächerfische, Seeigel, Muscheln, Korallen und große Fischschwärme und fühlten uns wie im Traum in der bunten Unterwasserwelt des Roten Meeres! 
Ein magischer Moment für mein großes Mädchen und mich!

Quallensuche am Strand:
 

In der großen Poollandschaft habe ich sie nach einer Weile nicht mehr gesehen. Beunruhigt lief ich außen entlang und fand sie mit einer Cola auf einem der Unterwasserbarhocker der Poolbar, hatte sie sich bestellt. Coole Socke!


Ein abendlicher Abstecher in die Wüste zum Beduinendorf Omagaria. Nichts schmeckte in dem Moment besser als das heiße, frische Fladenbrot und der Schwarztee aus den Mini-Tassen...
 

 Postkartengrüße für den Kindergarten


 Die Entdeckung dieses Urlaubs: der Mini-Club! Das Animationsprogramm der "Großen" wurde im handlicheren Format auch den kleinen Gästen angeboten, von T-Shirt-Bemalen und Schmetterlinge basteln über Kubb bis zu Leiter- und Minigolf.

  

Sunset in Egypt

 

Dienstag, 1. April 2014

Lieblingstweets im März Teil 2

Meine Twitterlieblinge, dieses Mal u.a. mit brüllenden Wochenenden, Naturwissenschaften, der Deutschen Bahn und erstaunlich vielen Katzen. Über deren Winterklamotten lache ich übrigens immer noch, ganz klar mein Favorit im März! Und euer?




























Montag, 31. März 2014

Best-Of März

Beim Sichten und Sortieren der Märzbilder (stolze 1,6 GB!) ist mir erst mal aufgefallen, was für aufregende und ereignisreiche 4 Wochen hinter uns liegen! Los ging es mit der Eröffnung des neuen Kindergartens, bei der wir ganz vorne in erster Reihe gestanden haben, als das Band feierlich durchgeschnitten wurde. Die Eingewöhnungswoche lief völlig problemlos und Fiona ist inzwischen richtig "angekommen" und sehr glücklich dort. Das Abholen dauert immer um die 30 min, weil es so viel zu quatschen gibt mit anderen Mamas und die Kinder sich gar nicht trennen wollen. Wir haben schon überlegt, eine Elterncafé-Initiative einzurichten, damit wir nicht immer auf dem Gang stehen müssen. Das Kita-Konzept ist von vorne bis hinten gut durchdacht mit liebevollen Details wie dem "Kinderrestaurant", wo alle gemeinsam Mittag essen, oder dem kleinen Tisch mit 2 Stühlen im Büro der Leiterin (das "Kinderbüro", falls jemand zwischendurch "arbeiten" möchte). Die Entscheidung für die neue Kita war goldrichtig und wir fühlen uns beide pudelwohl!



Weil direkt am 2. Tag im neu eröffneten Kindergarten noch keine Faschingsparty gefeiert wurde, habe ich das mit meinen Kursen der musikalischen Früherziehung gemacht. Fiona durfte an 2 Tagen mitkommen und konnte so auch alle Kostüme auftragen, die sie sich ausgesucht hatte. Die Meerjungfrau am ersten Tag hatte beim Eierlauf ein bisschen Probleme mit ihrer Flosse ("Nein, Mama, du musst die wirklich ganz eng nähen, wie eine richtige Flosse!") und der Pirat am zweiten Tag wollte erst einen echten Bart und eine Schnittwunde und später noch Lipgloss dazu haben...
Ich habe mich natürlich auch verkleidet, wie ich es den Kindern versprochen habe: mit einem großen spitzen Hexenhut mit herabhängenden "Spinnweben"-Fetzen und Mäusen, die aus dem Hut kommen, einem genauso "fetzig"-zippeligen Kleid und natürlich gruseligem Face Painting. Letzteres war aber wohl so unheimlich, dass eine meiner süßen Mäuse direkt auf der Treppe kehrt gemacht hat und ich Einiges an Überzeugungsarbeit leisten musste, dass ich wirklich ich bin ^^

Über's Frauentags-Wochenende ging es spontan noch mal nach Heringsdorf an die Ostsee, Freitag Abend hin, Sonntag Abend zurück. Die Temperaturen waren schon frühlingsmild und man konnte z.T. ohne Jacke in der Sonne sitzen. Wir hatten wieder großes Glück mit dem Wetter und konnten bei wolkenlosem Himmel über die Seebrücke spazieren, hungrige Möwen füttern, im Sand buddeln, Muscheln sammeln und Fisch essen. Und auch, wenn man Sonntag Abend völlig fertig und erschlagen in's eigene Bett fällt: es lohnt sich! Das Wochenende kam mir gleich doppelt so lang vor!


Zwischendurch habe ich wegen der wärmeren Temperaturen (und weil das Kind ein großer Piratenfan ist) mal wieder mit der neuen Overlock-Nähmaschine rumprobiert und den Stoff mit den piratigen Totenköpfen ein bisschen femininisiert, mit rosa-gestreiftem Bündchen und pinker Schleife (SM Beanie von Leni Pepunkt). Das Ergebnis gefällt Fiona und mir sehr gut, man sollte öfter mal mutig sein ;) Jetzt kann die dicke Strickmütze endlich ihren Sommerschlaf antreten.


Die aktuelle Tollabox mit dem Motto "Piraten-Abenteuer" kam - wie ihr seht - absolut gelegen! Mit dem Selbermach-Strand (aus Mehl u. Babyöl) hatten wir beide großen Spaß und auch der Staubsauger kam voll auf seine Kosten! Denn nachdem Polly Pockets und Freunde genug im Sand gespielt hatten, gab ich ihr einen Löffel, um kleine Kanonenkugeln zu bauen, die sie wieder zurück in die Schüssel schießen konnte. Nach "Kanonenkugeln" hatte sie scheinbar abgeschaltet, denn als ich nach einer Weile zurück kam, hatte sie getestet, wie weit man die Kugeln durchs Wohnzimmer katapultieren kann... Ups. Außerdem habe ich diesen Monat die liebe Béa, den kreativen Kopf hinter der Kiste, endlich auch persönlich kennengelernt. Eine tolle Frau mit genialen Ideen!


Mit dem Angrillen ist meine Familie ja immer recht früh dabei, aber Mitte März ist, glaube ich, auch für uns ein neuer Rekord. Inzwischen haben wir es schon mehrfach wiederholt, denn wenn es nicht gerade regnet, ist jedes Wetter Grillwetter. Am vergangenen Wochenende haben wir das Grillen mit dem Frühjahrs-Garteneinsatz verbunden, in der DDR Subbotnik genannt (von russisch "Sonnabend"). Fiona ist extra samt Gartenhandschuhen mit in den Baumarkt gekommen, damit sie beim Tragen der Blumen helfen kann. Einige hübsche Petunien, Schmetterlingsgeranien und eine Hortensie habe ich gepflanzt (sch****, ich werde erwachsen...), dazu noch drei Erdbeeren wie im letzten Jahr für den Balkon und noch ein bisschen Kleinkraut, wie die fleischfressende Pflanze, die Fiona unbedingt haben musste. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber bei "Insectivoren", so deren Oberbegriff, geht immer meine Fantasie mit mir durch, also nachts lieber schön die Füße unter der Bettdecke lassen ;)


Ich bin ja ein Fan von Dingen in kleiner Ausfertigung und kann deshalb am Tchibo-Regal nur selten unbeschadet vorbeigehen. Diesen Monat sind es die niedlichen Guglhupfe (-hupfs?! -hupfen?!) geworden, die dann auch gleich zum Geburtstag der Leiterin mit in die Kita genommen wurden. Allerdings sah die Küche nach dem bunten Dekorieren so aus, dass wir einen Moment überlegt haben, sie gleich ganz abzureißen ^^ Außerdem entstanden sind im März mehrere Tröstifanten (SM Freebook "Elefantös", Farbenmix) in klein und groß, z.B. für Fionas ehemalige Erzieherin zum Abschied, damit sie für ihre Babygruppe im neuen Kindergarten gleich das passende Kuscheltier parat hat. Sind die nicht süß?


Fiona hat sich vor ein paar Tagen ihre große Playmais-Kiste geschnappt und fröhlich drauf los geklebt. Als sie mir das fertige Ergebnis präsentiert hat, bin ich aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen: richtige Osterhasen mit Korb und Eiern! Sie hat herausgefunden, dass man die dicken Playmais-Stücke auch wie Knete rollen kann, dann sehen sie nämlich aus wie lange Ohren. Tolle Idee, das geht ins Blog-Archiv als erstes Nono-Tutorial ein!


Mit unseren Jahreskarten im Portemonnaie haben wir uns gestern spontan für einen Tierpark-Besuch entschieden. Mit der Idee waren wir nicht die Einzigen. Die Erwachsenen ohne kleine Kinder waren in der Stadt beim Halbmarathon und der ganze Rest scheinbar im Tierpark. Wir hatten trotzdem einen schönen Nachmittag, denn man sieht jedes Mal etwas, was man davor noch nie gesehen hat. Nach dem Spielplatzbesuch war ich allerdings ganz schön hinüber, denn behalte mal auf einem Wimmelbild dein Kind permanent im Auge. Höchst konzentriert versuchten wir die ganze Zeit, unserem Flummi mit den Augen zu folgen und wissen spätestens jetzt, dass für den nächsten Tierparkbesuch an einem schönen Sonntag Hose und Shirt aus bunten Stoffresten in Signalfarben genäht werden....
P.S. Bei dem vorderen Känguruh war ein Baby im Beutel. Wenn die Mutter sich zum Fressen runtergebeugt hat, konnte das Kleine direkt von der Wiese mitfressen. Baby-Led Weaning, sozusagen ^^


Der März hält auch wieder wunderbare Zitate für euch bereit und ja, alles hat sie tatsächlich genau so gesagt. Hier sind sie:
Fiona ist 4 Jahre und 5 Monate alt.

 "Meine Füße tanzen vor Glück!"

"Guten Morgen, Fiona! Warum guckst du denn so zerknickt?"
- "Hm, ich fragte mich nur gerade, wo Hasi ist."

"Bei der Eröffnungsfeier hat meine neue Erzieherin mich immer so lustig angeguckt."
- "Achso? Wie denn?"
"Na sie hat immer ein Auge auf und zu gemacht."

"Wie heißt der Laden, in dem man Schmuck kaufen kann?"
- "Iuiwier."

"Was willst du denn werden, wenn du groß bist?"
- "Zwölf."

"Das hat geschmeckt, wie die Bouletten, die wir bei KENIA gekauft haben."
(Möbelschwede)

"Wer ist die tollste Person auf der Welt?"
- "Ich."

"Guck mal, Mama, die Sonne zwinkert mir zu! Sie strahlt genau auf mich!"

"Wir dürfen den Garten von der Kita noch nicht benutzen. 
Die Arbeiter bauen erst noch ein Gehege drum rum."

"Ich esse für IMMER Brötchen mit Bärchenwurst zum Frühstück. 
Auch, wenn ich tot bin."

"Ich hab mich ganz oft gestoßen. Da war ich gestern wohl ein echter Bruchpilot."

(zum Kater)
"Ey, dein Schnurrbart kratzt mich!"

(Ich kämme ihre Haare)
"Mama! Das ziept! 
Merkst du etwa nicht, dass meine Haare noch an meinem Kopf dran hängen?!"

"Meine Zunge fühlt sich perlig an."

"Guck mal, der Aal lummert hier rum."

(Fiona weiß, wie man kleine, dünne Stöckchen zu einem "Paket" bindet, 
damit sie im Lagerfeuer besser brennen und sagt zu mir:)
"Tja, Mama, wenn wir mal auf einer einsamen Insel sind, kann ICH dir ein Feuer machen."

"Hat man in der Schule auch Sport als Fach?"
- "Ja, klar."
"Das ist gut für mich. Ich bin ja auch sehr kraftvoll."

"Ist Obst gesund?"
- "Ja, da sind viele Vitamine drin. Weißt du, was das ist?"
"Ja, das sind so kleine bunte Buchstaben im Körper."

"Kennst du Frühlingsblumen?"
- "Klar: Krokus, Tulpe und Osterhasenglöckchen."

"Ich erinnere mich, das war übergestern! 
Äähh nee, ich meinte eher das dritte Gestern."

(sie streicht sich gedankenverloren über die Nasenwurzel)
"Häh? Ich wusste gar nicht, dass man auch Fell auf der Nase hat!"

(beim Kartenspielen)
"Mal sehen, was du zu bieten hast!"

"Morgen wird die Zeit umgestellt."
- "Welche Zeitung?"

(im Sandkasten)
"Soll ich dir ein Eis backen?"
- "Ja, gerne. Welche Sorten hast du denn im Angebot?"
"Hmmm, Schoko, Vanille, Erdbeer und Hyazinthengeruch-Joghurt."

"Ich weiß, wie JA auf Englisch heißt: Ay Ay Sir!"

Fiona gibt allen möglichen Dingen Kosenamen mit i, z.B. "Bolli" für den Bollerwagen 
oder "Spirali" für die bunte Spirale. Am Spielzeugtag nimmt sie eine Aufklapp-Muschel fürs Handgelenk mit und verkündet laut deren Spitznamen...
"Können wir der Muschel nicht ausnahmsweise einen anderen Namen geben?"
"Nö. Ich will sie aber so nennen..."

Ich wünsche euch und uns einen guten Start in den April und, dass der Frühling bleibt!


Sonntag, 30. März 2014

Die 10 besten Kinderspiele


Bei den Trilliarden Kinderspielen, die im Handel erhältlich sind, ist man meist schon allein vom
Anblick des Regals überfordert: bunt, laut, blinkend, kauf-mich. Ich bin mit dem Alter (hähä) ein großer Spielefan geworden und liebe intelligente und kreative Gesellschaftsspiele für Kinder. Damit unterwegs (Restaurant, Flugzeug, Kinderarzt, etc.) nicht immer Malbuch oder iPaddy herhalten müssen, gucke ich auch regelmäßig nach kleinen Reisespielen, die in die Handtasche passen. Die zehn besten Spiele aus unserer Sammlung möchte ich euch hier kurz vorstellen, vielleicht sucht ja der eine oder andere auch noch eine passende Kleinigkeit, die er dem Osterhasen flüstern kann... Here we go!


(schöner auf Englisch: "The Cheese Chase")


Ich stehe total auf diese kleinen süßen Blechdosen. In dieser haben sich 4 kleine Holzmäuse, 2 Stücken Käse und ein Würfel versteckt. Das Spielprinzip ist denkbar einfach, ideal umzusetzen auf einem Tisch: 2 Mitspieler erhalten jeweils die beiden Mäuse einer Farbe, stellen sie hintereinander auf und versuchen durch Würfeln den Käse am anderen Ende des Tisches als Erster zu erreichen. Die Würfelaugen geben an, wie oft die eigene hintere Maus über die vordere springen darf. Schnell aus- und auch wieder eingepackt, wenn der Käse das Essen kommt. Kostet um die 8€. Altersempfehlung liegt bei 4+, ich würde sagen, das geht schon deutlich früher!

Platz 9: Wer bin ich?


Noch so ein niedliches Dosenspiel: "Wer bin ich?" von HABA. Früher hat man das mit kleinen Post-Its auf der Stirn gespielt, auf denen stand, wer oder was man ist. Der "Beklebte" musste dann mit Ja-oder-Nein-Fragen genau das herausfinden. Das Dosenspiel ist im Grunde nichts anderes, außer dass Gegenstände, Tiere, Personen etc. als Bild auf Karten abgebildet sind, die man sich mit einem Magneten an ein Stirnband pinnt. Das Spiel wird bei uns erst der Osterhase mitbringen, deswegen kann ich noch nicht so viel dazu sagen, außer dass der Magnet die Karte nicht besonders gut hält und man deswegen viel zu oft versehentlich auf dem Schoß liegen hat, wen man eigentlich erraten soll. Mitgeliefert werden natürlich mit den Karten viele Ideen, wer oder was man sein könnte (z.B. Spiegelei ^^) und die eigentliche Spielidee ist trotzdem ein Evergreen der Ratespiele. Preislich mit ca. 12€ ein bisschen teuer für den Inhalt. Altersempfehlung 5+, aber auch das kann man locker mit 3 oder 4 Jahren spielen, wenn die Kinder das Frageprinzip verstanden haben.

Platz 8: Kakerlakak


Okay, zugegeben: das, was da in dem Riesenkarton daherkommt, ist alles andere als ein Reisespiel. Aber die batteriebetriebene Kakerlake, die über das Spielfeld flitzt, während man an den Besteckteilen dreht, um sie ins eigene Haus zu locken, ist ein absolutes Highlight im Spieleschrank. Oft genug musste das Tierchen auch schon ohne Spielfeld durchs Kinderzimmer krabbeln, weil es so schön ist. Ich muss dazu sagen, mich macht dieses Spiel völlig kirre, weil die Kakerlake nach dem Anschalten brummt und ständig hin und her krabbelt, am Besteck rattert und dann doch wieder in die andere Richtung rennt. Man selber muss währenddessen würfeln und je nach Symbol (Messer, Gabel, Löffel) eines dieser Besteckteile um 90° drehen, um der Kakerlake den Weg frei zu machen. Zu lange überlegen darf man dabei nicht und hat dann aus Versehen schon mal den Weg zum Haus eines anderen Mitspielers bereitet, wenn man im logischen Denken nicht ganz so schnell hinterherkommt, wie das Tier brummt und krabbelt *räusper*, Stress pur! Fiona liebt es, vielleicht gerade deshalb. Wer also schnelle Reaktionen und gute Nerven hat, wird mit der Kakerlake viel Spaß haben! Kostenpunkt liegt momentan bei etwa 23€, Altersempfehlung 5+. Ich sage, mit 4 Jahren hat man schon großen Spaß daran. Für 2 - 4 Mitspieler, von Ravensburger.



Die Reiseversion von Diego haben wir von Herrn Bohnes Frauchen Sina geschenkt bekommen. Der Vulkanwettkampf hat uns schon viele lustige Stunden Wartezeit beschert! Die Schachtel funktioniert als Spielfeld, auf dem an den vier Ecken vier verschiedenfarbige Murmeln in ihre Vertiefungen gelegt werden. Jeder Spieler besitzt 4 Drachenkarten in rot, blau, gelb und grün. Wer an der Reihe ist, legt verdeckt eine Drachenkarte in die Mitte, nimmt die Schachtel vorsichtig zur Hand und versucht nun durch Kippen und Drehen, seine ausgewählte Murmel in den Vulkankrater in der Mitte zu befördern. Oft rollen die Kugeln los wie sie wollen und es landet eine ganz andere im Krater als man wollte. Die Mitspieler müssen anschließend raten, auf welche Farbe man es abgesehen hatte. Wer richtig getippt hat, bekommt einen Punkt und wenn man selbst wirklich die Kugel versenkt hat, die man zuvor ausgewählt hat, erhält man ebenfalls einen. Ein lustiges und kurzweiliges Geschicklichkeitsspiel für unterwegs von HABA, ab 5 Jahren - auch hier definitiv schon mit 4 Jahren spielbar. Für 5€ ein echter Preishit, schon allein der bunten Murmeln wegen!



Der HABA-Klassiker schlechthin! Der Obstgarten darf in einer seiner unzähligen Versionen in keinem Kinderzimmer fehlen. Wunderschönes großes und griffiges Holzobst muss mit Hilfe eines Farbwürfels von den Bäumen gepflückt werden, bevor der Rabe im Garten angekommen ist. War unser allererstes Spiel und wird noch heute, mit 4 Jahren, heiß geliebt. Das Tolle ist das Spieleprinzip für kleine Kinder: nicht jeder gegen jeden, sondern alle gegen den Raben. Hier stimmt die Altersempfehlung mit 2+, später kann man den Schwierigkeitsgrad erhöhen, in dem man beispielsweise die Farben oder das Obst auf Englisch benennt vor dem "Pflücken". Wegräumen darf ich dieses tolle Spiel wohl noch lange nicht, gibt es auch für Größere und als Reisespiel. Ein Must-Have. Preis je nach Version zwischen 5 und 23€ (gibts auch aus der Dose!).

Platz 5: Karlo Karottenschreck


Das niedliche Hasenspiel hatte ich vor einer Weile hier schon mal ausführlich vorgestellt. Prinzip: Karotten aus dem Bau ziehen und Hasen fangen, wenn er springt. Dazwischen: aussetzen, Karotten sammeln, Karotten abgeben und den Sprung verpassen. Lustig und ein All-Time-Favourite! Kostenpunkt ca. 20€, ab 4 Jahren.

Platz 4: Kuh & Co.


Das perfekte Mitbringspiel und idealer Joker für Wartezeiten, mit wenig Zubehör und kinderleichten Regeln. Auf den Karten sind jeweils 2 - 5 Tiersymbole abgebildet, die man in 3 Versuchen erwürfeln soll. Wer das schafft, bekommt die Karte. Hat man in 3 Versuchen aber nicht alle der geforderten Tiere gewürfelt, darf der nächste Spieler mit den restlichen Würfeln weiterspielen und das Set vervollständigen. Die Tiere sind liebevoll und charmant gezeichnet und in den witzigsten Situationen dargestellt. Kuh & Co. kostet um die 5€ und ist jeden Cent wert. Altersempfehlung 4+.


Platz 3: Kissenschlacht


"Wollen wir Kissenschlacht spielen?" hat bei unserem Besuch schon das eine oder andere Mal für fragende Blicke gesorgt. Das Bettzeug kann bleiben, wo es ist, denn hier tanzen Mäuse, Bären, Schweine und Hasen auf dem Tisch. Die Schachtel wird mit 4 Pfosten zum Bett umgebaut, jeder Spieler (2-4) bekommt ein Sprungbrett, Kissen und Figuren einer Farbe und dann kann die Pyjamaparty losgehen! Wer es schafft, eines seiner kleinen Kissen mit dem Finger auf dem Sprungbrett ins Bett zu schießen, darf eine der Figuren auf einem Bettpfosten platzieren, aber Achtung: mit einem gezielten Kissenwurf können auch Figuren "abgeschossen" werden, die dann samt Kissen wieder auf Anfang müssen. Wer als Erster alle Kissen ins Bett befördert hat, hat gewonnen. Immer und immer wieder, bis jeder mal jedes Kuscheltier gespielt hat. Ich kann es euch nur ans Herz legen, das macht selbst Erwachsenen großen Spaß! Kostet ca. 17€, ab 4 Jahren.




Wer - wie wir - schon so gerne das Activity für "Große" spielt, wird seine helle Freude an "My First Activity" haben! Das Prinzip gleicht dem des normalen Spiels, ist aber stark vereinfacht. Es gibt keine Zeitbeschränkung (wenn man nicht selbst eine festlegt) und jeder darf entscheiden, ob er den gesuchten Begriff erklärt, zeichnet oder vorspielt. Die Wörter, alles Begriffe aus dem (kindlichen) Alltag, sind auf den Karten geschrieben und zusätzlich gemalt, so dass auch Kinder, die noch nicht lesen können, problemlos verstehen, was gemeint ist. Sowohl einfache Nomen wie Puppe, Kirche, Pommes, Apfelsaft, Gipsbein, Lehrer, als auch Adjektive bzw. Verben wie rund, nass, blau oder kitzeln, schwimmen und klettern stehen auf den Karten. Wir haben schon Tränen gelacht, wenn Fiona Begriffe als "Pantomine" dargestellt hat und wir sie partout nicht erraten haben (wie z.B. die Uhr, bei der sie mit ausgestreckten Armen und Beinen hin- und herwackelte..."Seestern?! Windrad?! Betrunkener?!"). Ich hätte nicht gedacht, dass das Spiel (wie in der Empfehlung) mit 4 Jahren schon so gut funktioniert! Beim Malen hält sie sich immer ziemlich genau an das Bild auf der Karte und in den meisten Fällen konnten wir das super erraten (auch wenn das Bügeleisen eher wie eine Handtasche aussah, aber der Stecker gab dann den entscheidenden Hinweis). Fiona spielt My first Activity unglaublich gerne und ich liebe es, ihr zuzuhören, wenn sie um die Ecke denkt und erklärt ("Es ist jemand, der aus einem Hut ein Kaninchen machen kann..."). Einzig das Spielfeld, eine Art Puzzlestrecke mit bunten Pfotenabdrücken, ist nicht ganz ideal, finde ich. Der Spielplan benötigt zusammengebaut viel Platz und man rückt mit seinem Elefanten immer bis zur nächsten Pfote vor, die auf der Rückseite der Karte zu sehen ist (Pfotenfarbe und Schwierigkeitsgrad haben nichts miteinander zu tun). Schöner hätte ich hier ein Feld gefunden, auf dem die "Erklärart" abgebildet ist, wie beim normalen Activity. Dem Spielespaß tut das aber keinen Abbruch! Für kleine Schauspieler, Zeichner und Erklärer das beste Spiel ever, kostet etwa 21€ und ist auch für große Gruppen geeignet (immer 2 Teams).


Platz 1: UNO Junior


Eines der günstigsten Spiele auf meiner Liste (ca. 7€) und ein absolut verdienter Platz 1: der Klassiker UNO in der Kinderversion. Unsere Pappschachtel ist schon total zerfetzt vom ständigen Gebrauch, ich habe es seit Wochen immer und überall dabei! Wer kennt es nicht: gleiche Farbe auf gleiche Farbe oder gleiche Zahl auf gleiche Zahl, bis man keine Karten mehr auf der Hand hat. Bei der Junior-Version sind zusätzlich zu den Zahlen noch lustige Tierköpfe abgebildet, damit auch jüngere Kinder mitspielen können, die die Zahlen noch nicht so gut kennen. Hier trainiert man spielerisch Zahlen, Farben, strategisches Denken und Reaktionsvermögen mit unglaublich viel Spaß!
Unser kleiner Spielefan ist schon ganz groß im Aussetzen verteilen oder im 2+ legen und sich diebisch darüber freuen, wenn der nächste ziehen muss. Am Anfang haben wir mit offen hingelegten Karten gespielt, um helfen zu können, aber das ist inzwischen schon lange nicht mehr nötig. Fiona hat das Prinzip schnell erfasst und ist strategisch schon sehr clever mit dabei, dass es auch richtig viel Spaß macht, UNO Junior in großer Runde zu spielen. Nur das Verlieren-Können müssen wir noch üben... "Mama, kannst du die Karten jetzt so mischen, dass ICH gewinne?!" . Für kleinere Hände empfehle ich einen Kartenhalter dazu, der das Sortieren und Legen ungemein erleichtert (kostet um die 3 - 5€). UNO Junior ist für 2-4 Spieler (mehr gehen auch!) ab 3 Jahren und mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil meiner Handtasche.


Was habt oder kennt ihr noch für Spiele, die in keinem Haushalt mit Kindern fehlen sollten und was habt ihr früher selber gerne gespielt?

Freitag, 21. März 2014

Lieblingstweets im März Teil 1

Die Lieblingstweets im März u.a. mit der Frage, was bei der Evolution schief gegangen ist, mit Drucker-Konversationen, Brutto-Netto-Beziehungen, iPhone-Petting und dem Grund, weshalb Tauben die überlegenere Spezies sind: