Freitag, 2. November 2012

Keine Metaphern in die Headline: Bloggertreffen

Eigentlich wollte ich euch schon viel früher über das letzte Wochenende auf dem Laufenden halten, aber als weitestgehend wetterberichtresistenter Mensch wurde ich vom morgendlichen Raureif und den dazugehörigen nächtlichen Temperaturen in der Müritz ein bisschen überrascht und habe mir deshalb eine handfeste Erkältung halsaufwärts mitgebracht...

 
Fiona zeigt, wo wir sind
 


Wie ja bereits hier angekündigt, fand am vergangenen Wochenende das 1. Elternbloggertreffen Deutschlands im Familotel Borchards Rookhus in der Mecklenburgischen Seenplatte statt und wir waren dabei! 10 Blogger wurden von der PR Agentur Griffiths Consulting eingeladen, mit ihren Familien das Wochenende am Großen Labussee zu verbringen. Während die Kinder entweder mit Papas oder Omas auf Kutschen und Pferden das großzügige Gelände um den See erkundet oder ausgiebig die 1A-Kinderbetreuung im Happy Club getestet haben, waren für die Blogger ein Kreativworkshop am Samstag und eine Diskussionsrunde am Sonntag angedacht. Ich schreibe bewusst "angedacht", denn geplant war das Ganze sicher ein bisschen anders...

Wenn es heißt "Stellt euch doch bitte mal kurz vor", man mit ein paar Eckdaten wie Name, Alter und Beruf beginnt, danach bei sagenhaften 45min Selbstdarstellung einiger anderer Blogger zuhören darf und u.a. erfährt, welche Spitznamen die Leute ihren Brüsten geben, fragt man sich schon kurz, weshalb man eigentlich so weit gefahren ist. Denn dass jeder in die anderen Teilnehmerblogs schon ein Mal kurz reingelesen hat vor dem Treffen, ist - so dachte ich - selbstverständlich.
Wenn ein Blogger es allerdings schafft, mit nur einem Satz eine Handvoll der Anwesenden (unbewusst?) zu diskriminieren, hat man vorher offensichtlich nichts gelesen oder man ist ein soziales Trampeltier.
WIE, ihr schreibt keine keywords in die headline? Metaphern sollten da nicht drin stehen, sonst weiß ja niemand, worum es geht. Keinen teaser in der sidebar? Kein Logo? Pfui. Da kannst du gleich zu machen. Romane schreiben? Nee, du, das geht gar nicht. Das liest doch kein Mensch. Waas? Du schreibst nicht suchmaschinenoptimiert?! Ein Leser bleibt schließlich nur 3min auf der Seite, bevor er weiterclickt. So hält man die nie!
Es gibt aber tatsächlich noch Blogger im www, die kein verbales Fast-Food schreiben und denen SEO ziemlich weit am Lendenwirbel vorbei geht. Laut offenkundiger Meinung einiger weniger Teilnehmerinnen schreibt die restliche Welt weichgespülte, rosa Kinderkacke im Gegensatz zur ausgewiesenen "nackten Wahrheit" der Szene-Mums. Großes Kino. Wie viele fehlgeleitete Googler "kommen" wohl wegen dieses bestimmten key words hoffnungsvoll auf die Seite und verlassen sie nach den 3min enttäuscht und im wahrsten Sinne des Wortes "unbefriedigt" wieder...?


Das bisschen Schreibworkshop, was nach der ausgeuferten Vorstellungsrunde noch übrig geblieben ist, war sehr interessant und aufschlussreich. Eine Aufgabe war das Clustern zum Thema "Was schlimm ist". In eine vorgebene Strophenform (nach dem Gedicht von Gottfried Benn) sollten wir innerhalb von 10min selber bringen, was für uns schlimm ist:
 
Was schlimm ist

Wenn man seine Instrumentalschüler auf ein Konzert vorbereitet
und in der letzten Unterrichtsstunde feststellt,
dass die gesamte Schule auf Wandertag ist.
 
Morgens aufzuwachen und festzustellen,
dass nach hell - dunkel - hell - dunkel plötzlich wieder Montag ist.
 
Sich zu entscheiden, ob man das magendarmgeplagte Kleinkind
wäscht, umzieht, wäscht, umzieht
oder gleich in der Badewanne sitzen lässt.
 
Eine akute Blogidee im Kopf zu haben,
während der Laptop jegliche Verbindung zur realen Welt kappt.
 
Schlimm ist, in ein Hotel mit Pool zu fahren und festzustellen,
dass man die Badehose vergessen hat.
 
Schlimmer ist, wenn das Kind zwar eine Badehose hat,
sich aber dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen ein größeres Geschäft ankündigt.
 
Am schlimmsten ist es, festzustellen, dass Sonntag ist
und kein Klopapier im Haus.


Bei den Bloggern, die nicht den notorischen Drang verspürt haben, auf ausnahmslos jede gestellte Frage antworten und dabei bis in die Kreidezeit ausholen zu müssen, waren sehr sympathische und vor allem authentische Menschen dabei, mit denen der Kontakt sicher über dieses Kennenlernen hinaus gehen wird. Besonders gefreut habe ich mich über die Familie mit der weitesten Anreise: Mama, Papa und natürlich das Babymädchen vom Bloggerhund Herrn Bohne aus Hessen! Sie sind genau so herzensgute Menschen, wie man vermutet, wenn man ihren Blog liest und schon allein aus diesem Grund hat sich das Hinfahren auf jeden Fall gelohnt! Das Gruppenbild vom Treffen gibt es hier, auf dem familotel-Blog zu sehen. Der Fotograf war übrigens nicht nur draußen, sondern vor allem drinnen während des Workshops schwer damit beschäftigt, immer gleich sitzende, vornehmlich zuhörende Personen so abzulichten, dass das Ganze hinterher auch so interessant aussieht, wie es tatsächlich gewesen ist. Bei dem Vorhaben war zwischenzeitlich mehrfach eine tiefhängende Lampe im Weg, die ihm wohl ab und zu ein Bloggergrinsefoto (und die ein oder andere Beule) beschert hat ^^


Vom Hotel waren wir übrigens restlos begeistert! Die Betreiberfamilie Borchard erklärte, dass es früher ein Romantikhotel gewesen sei. Als dann aber eigene Kinder in ihr Leben traten, haben sie es kurzerhand zum Familienhotel umgewandelt. Es nur kinderfreundlich zu nennen, wäre untertrieben. Ein gigantischer Bobbycarfuhrpark im Garten, Klettergerüste, Spielzimmer, Streichelzoo, Indianerzelt, Kinderkino, Tritthocker am Buffet, eine Milchbar für Babyessen, etc. Die Spielecke direkt im Restaurant bescherte wohl allen Eltern ein entspanntes Aufessen, während der Nachwuchs an der Kinderküche das Dessert zubereiten konnte.


Im Zimmer gab es ein eigenes Kinderbett für Fiona, genau wie das, was sie zu Hause hat. Der bunte Zahnputzbecher mit Clown "Happy" und die täglich wechselnde, laminierte A4-Gutenachtgeschichte sind nur zwei Beispiele für die absolut an Kinder angepassten Begebenheiten. Der Happy Club bietet eine Rundum-Kinderbetreuung und ein ebenfalls täglich wechselndes Freizeitprogramm für die kleinen Abenteurer an, Tränen gab es selten, sogar bei den Allerkleinsten nicht. Im "Badehuus", dem frisch eröffneten Indoor-Schwimmbad, haben wir viel Zeit verbracht. Auch dort waren Schwimmhilfen, Bälle, Enten und anderes Badespielzeug vorhanden, so dass man im Prinzip an nichts denken musste außer daran, das eigene Kind mitzunehmen. Das Gelbrotgeringelte auf dem See ist übrigens ein Wassertrampolin. Wegen der Raureifproblematik und den sehr herbstlichen Temperaturen konnten wir das See-Angebot nicht nutzen, sondern nur über die Ruhe am Ufer staunen.


Die stolzen Preise wurden ganz unterschiedlich eingeordnet, wie ich im Gespräch mit einigen anderen erfahren habe. Obwohl Essen, Unterkunft und Angebot wirklich gut waren, wären mir persönlich 1500€ für eine Woche (2 Erw., 1 Kind) zu teuer. Es kommt ganz darauf an, was man vom Urlaub erwartet! Möchte man als Paar Urlaub machen und eine entspannte Zeit zu zweit erleben, während die Kids gut untergebracht sind, ist man mit familotel bestens bedient. Will man aber seinen Urlaub komplett mit Kind verbringen und das Betreuungsangebot nicht nutzen, kann man für das gleiche Geld eine Woche in den Süden fliegen und bei garantiertem Sonnenschein am Meer liegen... Für das Bloggertreffen war das familotel Borchards Rookhus zweifelsfrei eine sehr gute Wahl. Vielen Dank, dass wir dabei sein durften!

Cocktailkarte für Schwangere & Stillende, hihi
 
 

Kommentare:

  1. Wow.... Mehr fällt mir echt nicht ein. Außer, wie auch schon bei eineinhalb Griechen: Warum sagt Ihr nix vor Ort??? Böse über Andere urteilen, öffentlich, scheint einfacher, als vor Ort mal was zu sagen! Und wenn man es mal runterbricht, 11 Leute (mit der Workshopleiterin) die sich in 45 min vorstellen, macht bissl mehr als 4min pro Person. Ausufernd.... Find ich echt schade und enttäuschend wie man im Nachhinein so urteilen kann, zum Teil arrogant und fast verletzend. Egal ob es allgemein gehalten ist. Im Übrigen: Meine Brüste heißen Mipsi und Mopsi. Da hast du´s nochmal schriftlich!

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    1. Liebe Super-Mom, ich urteile nicht böse und arrogant über andere, es ist nur mein subjektives Empfinden. Und dass der Kreativworkshop nach der Vorstellungsrunde zu kurz gekommen ist, haben scheinbar mehr Blogger so gesehen. P.S. Ich weiß, wie deine Brüste heißen, finde trotzdem, dass es eher in das abendliche Treffen an der Hotelbar gepasst hätte als in den Workshop. Never mind.

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    2. Die Vorstellungsrunde konnte ja leider Freitag nicht stattfinden, wo sie ursprünglich geplant war, weil durch diverse Staus viele sehr spät kamen. Und dass der Schreibkurs zu kurz war, haben alle bemängelt, man kann es aber so oder so schreiben / bewerten.
      U zu den Brüsten: Es ging um öffentliches Stillen, dazu schreibe ich öfters im Blog. Und ich wüsste nicht, was daran schlimm ist, denn es passte in dem Moment. Abends an der Bar mal nebenbei zu erwähnen wie man seine Brüste nennt, fänd ich etwas schräg. ABer gut. Und nicht böse oder arrogant?:

      "Wenn ein Blogger es allerdings schafft, mit nur einem Satz eine Handvoll der Anwesenden (unbewusst?) zu diskriminieren, hat man vorher offensichtlich nichts gelesen oder man ist ein soziales Trampeltier." Was oder wer auch immer gemeint ist.

      "Es gibt aber tatsächlich noch Blogger im www, die kein verbales Fast-Food schreiben und denen SEO ziemlich weit am Lendenwirbel vorbei geht. Laut offenkundiger Meinung einiger weniger Teilnehmerinnen schreibt die restliche Welt weichgespülte, rosa Kinderkacke im Gegensatz zur ausgewiesenen "nackten Wahrheit" der Szene-Mums. Großes Kino." WOW!
      Was is so schlimm an SEO????? Ich begreifs einfach nicht! Manche bloggen einfach so, haben kein kommerzielles Interesse oder interessieren sich nicht für viele Leser, ist doch ok!! Anderen ist es eben wichtig gefunden zu werden, bekannt zu werden, was auch immer.... Ich versteh nicht warum man da in meinen Augen, arrogant, urteilen muss. U Tipps zu geben, wie man einen Beitrag optimieren kann, dazu war der Treff meiner Meinung da. Um etwas zu lernen, oder eben auch nicht und zu wissen, dass man es so nicht will. Auch ok. Aber ich werde echt wütend, im Nachhinein so zu schreiben, auch wenn es deine Meinung ist, ist ja dein Recht, anstatt mal vor Ort was zu sagen. Dann ist man auf nem Bloggertreff falsch, wenn alles scheiße ist und keiner das braucht und SEO eh kacke ist und die anderen nur oberflächliche, selbstdarstellerische Szene Mums sind.

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    3. Schlimm an SEO ist überhaupt nichts, diese Einstellung teile ich. Aber die Art und Weise, in der über die Selbstverständlichkeit von den zu beachtenden Regeln fürs "richtige Bloggen" gesprochen wurde, erinnerte nicht wirklich an das Prinzip Leben & Leben lassen. Wenn du meinst, dass ich arrogant urteile - was meinst du, wie es auf andere Blogger wirkt, wenn sie direkt vor Ort z.B. hören müssen, dass "Romane gar nicht gehen", sie aber dafür bekannt sind, immer ausführliche Texte zu schreiben, die gerne gelesen werden...? Das ist nicht verletzend und arrogant? Ich habe auch nie gesagt, dass "alles scheiße ist", wie du schreibst. Ich finde lediglich, dass 1min Kurz-Vorstellung pro Teilnehmer ausgereicht hätte, denn jeder hat sich wohl mal bei den anderen im Vorfeld informiert, wer da wie schreibt. Die Stillthematik passt meiner Meinung nach trotzdem besser ins lockere Gespräch an die Bar und nicht in den Workshop, wo die Leute etwas übers Kreative Schreiben lernen sollen von jemandem, der dafür bezahlt wird.

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    4. Ich glaube es ist etwas müßig darüber zu diskutieren, über einen Satz zu Brüsten, bei dem komischerweise die Mehrheit gelacht hat. naja.
      Ich weiß auch nicht mehr den genauen Wortlaut zu langen Texten, aber ich hab mal in der Marktforschung gearbeitet, und im Übrigen hat die Kursleiterin das bestätigt, dass das Interesse bei sehr langen Texten nachlässt und man daher auhc mal Bilder reinstreuen kann und da der Hinweis kam, knackige Überschriften zu finden oder den Text zu strukturieren mit Zwischenüberschriften. Auch da gab es Zustimmungen einiger Blogger. Und wenn man sich dann persönlich angegriffen fühlt, sollte man sagen, hey das ist nicht meine Erfahrung. Meine Leser kommen extra deswegen. Dann ist das doch super und genau für dich passend. Hätten wir was lernen können wie man bei langen Texten die Spannung aufrecht erhält. Aber mehrere Blogger bestätigten, dass sie an zu langen Texten das Interesse verlieren. Und leider glaube ich nicht, dass wirklich jeder mal auf den anderen Blog geschaut hat und wenn man es so nimmt, ist doch jeder stolz auf sein Schätzchen und was er leistet, worum es geht, dann kann man das auch vorstellen. Tut mir leid, dass mein Brusteinwurf Dir wertvolle Schreibzeit geraubt hat, oder Du dich angegriffen gefühlt hast von einem Hinweis über zu lange Texte. Vor Ort hätte man dadrauf reagieren können, es hier für alle öffentlich zu lesen und über Leute schlecht zu reden und ihnen soziales Unvermögen zu unterstellen, halte ich für den falschen Weg, nach wie vor. Denn bei 10 Blogs, wovon zwei oder drei bestätigen, dass sie es auch so empfinden,k bleiben nicht mehr viele die gemeint sein könnten und da finde ich gehört es sich, das vor Ort anzusprechen. Und selbst wenn ich anders denke und es schade finde, dass dir SEO am Lendenwirbel vorbei geht oder du in meinen Augen zu lange Texte schreibst, würde ich so nie über Dich schreiben in einem Blogartikel. Sorry, ich finde es nach wie vor arrogant und zum Teil verletzend!

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    5. Wieso ist man auf dem Bloggertreffen falsch gewesen? Wusstest Du vorher, worum genau es beim "Workshop kreatives Schreiben" geht? Wenn ich daran denke, worüber wir gesprochen haben, dann ist das Thema *kreatives Schreiben* eher nur am Rande besprochen worden - vielmehr ging es um *egal wie / was Du schreibst - so setzt Du es GUT in Szene*

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  2. Danke für den tollen Bericht und die sehr ehrlichen Worte, die vieles auf den Punkt treffen, so wie auch ich es für mich wahrgenommen habe.
    Ich freue mich auf eine Wiederholung, Schreibworkshop Part II!!!
    Wir, als Kita-unerfahrene Familie, müssen das mit dem "Keine Tränchen in der Betreuung" noch ein bisschen üben, ich als Mama habe sie als richtig gut empfunden und einen Tag lang hat das Babymädchen das ja immerhin auch so gesehen. Also, auf, noch mal zu Familotel, zum neuen Lehrgang, nächstes Mal muss es drei Tage lang klappen (mein Mann ist von einer Flugreise weiter entfernt denn je, schließlich gibt es doch auch hier in Deutschland so schöne Ziele, sagt er, jetzt erst recht ;)

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  3. Huhu.
    Echt schade, wenn sich manche "zu wichtig" nehmen, aber toll, dass der Rest super war...
    Ganz liebe Grüße :)

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  4. Vivi, das liest sich ja sehr ernüchternd, schade! :-(

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    1. Eigentlich gar nicht! Nur der reine Workshop, alles andere war toll!

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  5. Huhu Viv,

    na, sooo viel scheine ich ja gar nicht verpasst zu haben. außer natürlich, euch kennenzulernen. ;)
    Ich halte von Schreibworkshops generell nicht sooo viel, es sei denn, sie werden von absolut professionellen Bestseller-Autoren bzw. deren Agenturen gehalten. Aber Schreibworkshops sind zu theoretisch, das Schreiben zu praktisch und zu individuell. So heißt es in jedem zweiten Schreibwerkstatt-Buch, man solle niemals Adverben verwenden ("sagte er FRÖHLICH", "ging sie MUNTER", "lachte er SCHELMISCH"...) und doch hat J.K.Rowlings Erfolgsreihe die meisten Adverben ever. So viel dazu ;)

    Alles Liebe, Mari

    PS: Seo geht mir auch am ...was war das...Lendenwirbel?...vorbei ;)

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    1. Die Dozentin, die war schon echt toll, ich hätte gerne noch mehr von ihr gehört, gelernt, "mitgenommen" ...

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  6. Hi Viv
    Nicht unterkriegen lassen, ich finde Deinen Blog toll, ob lang oder kurz. Man kann sich ja immer aussuchen, ob man Zeit und Lust hat zum Lesen :-)
    Ähm, ich weiss nicht mal, was SEO ist??? Hab ich was verpasst?
    Fühl Dich gedrückt!
    Séverine

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    1. Danke dir! Und nein, du hast absolut nichts verpasst ;)

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  7. Du bringst es mit dem Posting wirklich auf den Punkt! Ich habe mich auch schel von der Seite betrachtet gefühlt und als es dann zur Sprache kam, dass der gmeine Blogleser nur 3 Minuten je Seite braucht dachte ich mir so *Joaaaaaah, bei dem was ich da so gelesen habe ging mir das auch so* - Wen interessiert auch, was man wo auf dawanda gefunden hat und welchen Schnischnaschnö man noch kaufen kann. Ich bin da mit den Jungs wohl auch nicht mehr Zielgruppe (und so manches Mal frage ich mich, wie wir unsere Jungs überhaupt so groß bekommen haben, wo uns das doch alles fehlte ... inklusive der Glückseligkeit). Das Internet ist groß und bietet den Muttis viel Raum und neue Möglichkeiten. Somit ist die eine mit der neuen Nähmaschine von "Schibo" mittlerweile gleich Schneiderin oder gar Designerin und die andere betitelt sich mit Autorin und Journalistin.... vielleicht ist es grade gut, sich dann mit langen Texten und ein bißchen Seele von den vielen, irgendwie gleichen Blogs abzugrenzen. Meine Leser verweilen länger als 3 Minuten ....

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    1. Ich finde es echt lustig, wie man sich bei den drei Minuten so aufregen kann. Es ist doch nur MEINE Erfahrung gewesen, die einige andere bestätigt haben. Viele bleiben nur ca. 3 Min auf einem Blog. Was fühlt Ihr Euch gleich angegegriffen und warum ist man da gleich ein soziales Trampeltier? Also am Ende sind Deiner Meinung nach nur die Blogs gut, die ehrliche Romane schreiben, der Rest sind Pseudo Näher und Autoren, die keine Ahnung haben undim Einheitsblogbrei untergehen. Wow! Wenn das nicht arrogant ist. Jedem das Seine vielleicht?? Und wo steht, dass andere Blogs, nur weil sie kürzer sind, oder Produkte vorstellen, keine Seele haben? Steckt da kein Herzblut dahinter? Komischerweise werden bei mir gerade Artikel mit sehr viel Ehrlichkeit und Herzblut gern und viel gelesen. Aber wahrscheinlich sind die 300 Leser täglich auch nur dumme hippe Szene Mums.
      Ehrlich ich bin so enttäuscht dass das hier so ausufert. Der Workshop hätte Raum gegeben, darüber zu reden, aber jetz hier so überheblich sich hinzustellen, echt das ist doch keine Art. Klar bin ich jetzt die blöde Kuh, mir echt egal. Dass was gesagt wurde waren Hinweise, man kann es annehmen oder nicht. Man hätte sagen können: Mensch Leute, mein Blog lebt von Text, das mögen meine Leser. Oder mich interessieren Shopblogs gar nicht. Ist doch okay, die Blogs sind so unteschiedlich und müssen doch nicht jedem gefallen. Und sich zu entscheiden, mal nen Dawanda Shop vorzustellen oder Fotos hochzuladen, hat meiner Meinung wenig damit zu tun, wieviel Seele in einem Blog steckt. Am Ende zählt doch nur für wen ich das schreibe und wo will ich mit meinem Blog hin. Offensichtlich gehen da unsere Ansichten alle weit auseinander. Das ist völlig in Ordnung nur unterstellt uns, oder mir nicht soziale Inkompetenz oder Einheitsgeblogge, nur weil Ihr euren Blog anders aufbaut! Das ist ja das Schöne, jeder kann machen wie er will und wenn man dann einen Hinwei, dass Viele nur 3min verweilen gleich als persönliche Tragödie versteht, sorry ey, es war nur eine persönliche Erfahrung!

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    2. Genauso ist mein Blogpost nur eine persönliche Erfahrung, subjektives Empfinden von einem Wochenende, an dem ein bisschen viel geredet und ein bisschen wenig gelernt wurde. Mehr nicht. Ich beende die Diskussion an dieser Stelle. Gemeinsamer wird er nicht, der Nenner.

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  8. Hi Viv,

    erstmal: tolle Fotos!

    Ansonsten: Hart ausgedrueckt, aber vom Inhalt her: Punkt drunter (wobei ich das jetzt, bis auf den Kreativworkshop, um den ich's schade fand, eher als amuesant als als aergerlich wahrgenommen habe).

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  9. Eine heftige Verbalattacke als Anfang eines Berichtes mit schönen Fotos, denen man jetzt wahrscheinlich weniger Aufmerksamkeit widmet als sie verdienen.

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    1. Liebe Sophie, es scheint ja leider diese 2 Fronten zu geben, zwischen denen nicht mehr zu vermitteln ist. Ich habe da ganz andere Verbalattacken gehört. Ich finde, wenn man austeilen kann, muss man auch mal einstecken und Kritik vertragen können.

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  10. Hallo Viv,
    es wäre schön gewesen, wenn wir mehr Zeit für den Kreativ-Teil des Kreativ-Workshops gehabt hätten, das finde ich auch. Beim nächsten mal würde ich von Anfang an mehr Zeit einplanen. Schade finde ich, dass sich diese Fronten aufgetan haben, denn eigentlich ist ein Blog wie jedes andere Medium oder auch Schreibwerkzeug – jeder kann es so verwenden, wie er oder sie mag. Es gibt keine richtige oder falsche Art zu bloggen. Manchen sind Dinge wie Suchmaschinenpotimierung wichtig, anderen nicht. Keiner dieser Ansätze ist besser als der andere. *Wenn* man sich für Suchmaschinenoptimierung interessiert, gibt es ein paar Methoden, die eigenen Seiten besser auffindbar zu machen. Das muss man aber doch nicht unbedingt, wenn es einem gar nicht wichtig ist!
    Ich habe es schon bei Mudder Seemann geschrieben, da wurde mein Kommentar aber irgendwie verschluckt (mein DSL hat Aussetzer): Das Beste an Blogs als Medium ist für mich die Vielfalt. Es gibt ganz viele verschiedene, wie es auch verschiedene Meinungen und Persönlichkeiten gibt, und die können alle nebeneinander bestehen, ohne sich gegenseitig in Frage stellen zu müssen.
    Auf jeden Fall aber: Danke für das Feedback, auch den anderen, die hier mitlesen und - hier und anderswo - kommentieren. Das hilft sehr, auch wenn es nicht positiv ist (oder gerade dann).

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  11. Jenny Gardke von Griffiths Consulting11/05/2012

    Liebe Blogger,

    erst einmal freuen wir uns, dass ihr alle beim Bloggertreffen dabei gewesen seid und wir die Gesichter hinter den Blogs kennen lernen konnten. Vielen Dank auch für euer umfangreiches Feedback – wir nehmen eure Ideen und Anmerkungen für das nächste Treffen auf jeden Fall mit auf.

    Ich möchte mich dem Kommentar von Julia Ritter anschließen: Ihr alle seid unterschiedliche Personen mit unterschiedlichen Blogs – das eine ist nicht besser oder schlechter als das andere. Ihr nutzt als Blogger alle die Öffentlichkeit, um Eure Meinungen, Erfahrungen, Erlebnisse, Statements etc. anderen mitzuteilen. Und zum Glück gibt es viele unterschiedliche Arten, dies zu tun, die alle ihre Berechtigung haben.

    Weil wir die Diskussion schade finden, wollen wir noch einmal betonen, dass wir alle eure Blogs spannende finden. Wir respektieren eure unterschiedlichen Herangehensweisen und freuen uns über die Vielfalt, mit der ihr die Blogosphäre bereichert. Wir wollen uns dem Thema nicht einseitig nähern und mit dem Treffen die Bandbreite an Elternblogs zeigen, ohne zu werten.

    Einige von euch sind an Suchmaschinenoptimierung interessiert, nutzen Schlagworte in ihren Texten oder schalten Anzeigen, andere nicht. Wir wollten euch nur einige Optionen aufzeigen und euch die Möglichkeit geben, Erfahrungen übers Bloggen auszutauschen und euch auch einmal persönlich zu treffen.

    Es gibt so viele Wege, einen Blog zu schreiben und zu gestalten – das ist toll und das soll auch so bleiben! Wir schätzen eure Blogs, lesen sie weiterhin gern und möchten auch künftig mit euch in Kontakt bleiben.

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  12. Meine Güte..... Man kanns auch übertreiben. Manche Leute haben echt Langeweile. Wenn man sich scheinbar nur über seinen Blogg identifizieren kann, sollte man grundsätzlich mal darüber nachdenken. Jeder sollte in seinem Blogg schreiben was er will. Ob nu Böses oder Gutes. Und über wen (hier wurden ja nicht mal Namen genannt) ist auch jedem selbst überlassen.Ich finde es auch äußerst schade, dass man nicht die Meinung anderer so stehen lassen kann. Das hier ist ein persönlicher "einfacher" Blogg, wo über das Leben und seine Begebenheiten an sich geschrieben wird. Da find ich es etwas übertrieben eine solche Grundsatzdiskussion draus zu machen. Wenn einem nicht gefällt was geschrieben wird muss man es ja nicht lesen. Cooler Trick, denk ich....
    Ich sehe ein, dass ich ein klein weing subjektiv bin. Vivi hat sicherlich ihre Fehler (ich sag nur "TA-SCH-EN-RE-CH-NER") aber das einzige was sie definitiv nich ist, ist arrogant. Leider kann man beim Schreiben manchmal schwer das Augenzwinkern hinterm Text darstellen......

    Ich finde, das Hotel hört sich echt gut an. Mich freut es, dass es ein schönes Wochenende für euch war.
    Da fällt mir ein, wir müssen uns auch mal wieder sehen... Haste Samstag Zeit, Viv??

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  13. Hmm, hmm, bei dieser ganzen Diskussion habe ich doch auch einmal darüber nachgedacht, welche Blogs ich gerne lese ... es sind tatsächlich gar nicht die kurztextigen (obwohl ich gestehe, dass ich nicht jeden langen Blogeintrag lese, aber fast jeden kurzen, was aber daran liegt, dass einigen sehr langen texten die höhen und tiefen fehlen und man merkt, dass die schreibende mutter einfach sehr detailfreudig ist), optimierten, es sind die, bei denen ich meine, so etwas wie eine ähnliche wellenlänge zu spüren, einen ähnlichen blick auf die welt zu teilen. und wenn der stimmt, dann freue ich mich auch, wenn der text flüssig zu lesen ist, ich ab und an mitlachen oder -weinen muss, ich dieses hach-bei-denen-ist-es-auch-so-wie-bei-uns-gefühl wiederfinde und über bunte bildchen aus dem familienalltag. ich glaube, es geht auch gar nicht so sehr darum, ein richtig oder falsch zu finden, sondern einen eigenen stil. oder? ganz liebe grüße, mara.

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