Freitag, 25. Januar 2013

Der schönste Beruf der Welt

Na klar, das sagt sie an ihrem freien Tag ^^
Nein, mal ehrlich, ich habe den - für mich - schönsten Beruf der Welt!
Weil ich schon mehrfach darauf angesprochen wurde, ob ich wirklich Musikerin sei, wie es in meinem Profil steht, und was man da eigentlich so mache den ganzen Tag, erkläre ich euch das hier gerne mal. Ich fände es übrigens auch sehr interessant, von euch mal eine genaue Berufsbeschreibung zu lesen, also nicht nur, wie man den Job nennt, sondern konkret wie so ein Tag oder eine Woche in eurem Arbeitsalltag aussieht (gerne auch, wie ihr nach der Schule zu eurem Studium oder eurer Ausbildung gekommen seid!). Freiwillige vor :)


Also: Musiker ist man in jedem Fall aus Leidenschaft, klar. Dumm nur, dass die Wenigsten von ihrer Leidenschaft Brot kaufen und die Miete bezahlen können. Ich tingele also nicht als Straßenmusikant mit einer Gitarre um den Hals (hey, Moment, ich kann außerdem gar nicht Gitarre spielen ^^) durch die Berliner S- und U-Bahnen und gehe mit meinem Gesang den Leuten auf den Keks. Die Musik hat mich seit meiner Kindheit begleitet und war immer eine feste Konstante in meinem Leben. Bis zum Eintritt in die Oberstufe war ich felsenfest davon überzeugt, eines Tages Fachärztin für Allgemeinmedizin zu werden. Eine mögliche Praxis zur Übernahme, nämlich die meiner kinderlosen und nicht mehr ganz jungen Hausärztin, hatte ich auch schon vor Augen. Weil das schulische Interesse für Biologie hauptsächlich aufgrund persönlicher und methodischer Differenzen mit dem Lehrer stark ab- und das für Musik im Privaten stark zugenommen hat, wurde das geplante Medizinstudium vom Thron geschubst. Mikroskopische Zeichnungen sahen bei mir immer eher aus wie gezeichnete Verkehrsunfälle (das wiederum lag aber eher am künstlerischen Unvermögen) und meine Begeisterung für ökologische Nischen, Zellmembranen und komisch-chemische Prozesse wie Fotosynthese oder Assimilation (die irgendwie so gar nichts mit Hartz IV zu tun hatte) hielt sich auch in Grenzen... Jedenfalls hatte ich bei einem Akkordeon-Workshop in der Musikstadt Trossingen (das steht wirklich auf dem Ortsschild!) das Glück, und durfte eine Stunde Probeunterricht bei einem der Dozenten des Konservatoriums nehmen. Hans-Günther Kölz ist aber nicht nur irgendein Dozent, sondern der Name schlechthin in der Szene: er ist einer der wichtigsten Komponisten und Arrangeure für Jazz-Akkordeon und er revolutioniert das eingestaubte Bild, das die meisten Menschen (sicher auch viele meiner Leser) vom "Schifferklavier" (uerks!) haben. Dass dieses wundervolle Instrument durch Karl Moik, Hansi Hinterseer & Konsorten so in die Schrammel-Humtata-Volksmusikecke gedrängt worden ist, davon kann ich mich nur distanzieren. Egal ob Tango, Rock, Klassik oder Ska - kaum ein Instrument ist so vielseitig und in so vielen Genres zu Hause wie das Akkordeon.

Hohner-Konservatorium Trossingen
Nachdem ich also vorgespielt und er scheinbar Potential erkannt hatte, schlug er vor, ich solle es doch mit der Aufnahmeprüfung zum Studium probieren. Er gab mir noch einen Stapel Noten und ein "viel Erfolg" mit auf den Weg und dann saß ich da: vollkommen aufgedreht, glücklich, motiviert und auch ein bisschen panisch. Ich wusste ja nicht, ob ich das wirklich können würde und ob meinen Fähigkeiten für ein Studium ausreichend sein würden, hatte ich doch die Musik all die Jahre "nur"  als intensives Hobby betrieben und nicht ernsthaft mit dem Gedanken an ein Studium in diese Richtung "gespielt". In den Wochen zwischen dem Workshop und der Aufnahmeprüfung im Sommer 2005 übte ich mir zu Hause die Finger wund. Angestachelt von einem Ehrgeiz, der selbst mir in dieser Form vorher noch nie vorher begegnet war, kam ich sogar körperlich an meine Grenzen und hatte nicht nur ein Mal mit den Tränen zu kämpfen. Aber der Schweiß und die Ausdauer haben sich ausgezahlt: ich bestand die Aufnahmeprüfung am wundervoll-familiären Konservatorium und konnte mein 13. Schuljahr und die heiße Abi-Phase ganz entspannt angehen, denn ich hatte ihn ja schon in der Tasche, meinen Studienplatz im Süden.

Bis Sommer 2009 studierte ich dann also in der Regelstudienzeit Musik mit Hauptfach Jazz-Akkordeon, lernte das Dirigieren, Arrangieren, Mundharmonika- und Klavierspielen und beschäftigte mich u.a. mit Musikpädagogik, Stimmbildung (kenne seitdem so perverse Körperteile wie das "Zungenknie", haha), Tonsatz ("das ist falsch, aber gut!"), Gehörbildung, Methodik, Akustik und Musikgeschichte (uäh). Meine praktische Abschlussprüfung (45 min) spielte ich dann komplett auswendig und mit einem 7-Monatskugelbauch vorne dran. Obwohl ich große Angst hatte, dass die strampelnde Fiona heftig (und schmerzhaft!) gegen die Bauchdecke bzw. das Akkordeon treten würde in dieser aufregenden Situation, geschah genau das Gegenteil! Sie war die ganze Stunde durch wohl adrenalinbedingt so mucksmäuschenstill, dass es schon fast unheimlich war. Seitdem wir zwei die Prüfung mit Bravour gemeistert haben, darf ich mich "staatlich anerkannte Musikpädagogin" nennen.

Viele Musiker sind mit Leib und Seele Spieler und müssen zwangsläufig Unterricht geben, um sich ihre Brötchen zu verdienen. Das ist bei mir anders. Ich bin zwar tatsächlich durch und durch Musikerin, aber genauso gerne und mit mindestens genauso viel Herzblut bin ich Pädagogin! Was gibt es Tolleres, als Kinder auf ihrem Weg in die Welt der Musik begleiten zu dürfen, um dann nach einigen Jahren auf die gemeinsamen Erfolge zurückblicken zu können? Besonders auf unseren großen Konzerten macht mich diese Arbeit sehr, sehr stolz!

Jahresabschlusskonzert November 2012

Nun aber zum Tagesablauf: Lehrer haben vormittags recht und nachmittags frei.
Ganz so ist es nicht ^^ Das Schöne ist, dass man nicht jeden Tag das Gleiche macht, sondern das Berufsbild sehr breit gefächert ist.
Selbstständige Musiklehrer haben vormittags frei, wenn ihre Instrumentalschüler die Schulbank drücken. An den Nachmittagen bis in die Abendstunden hinein finden dann der Unterricht oder die Orchesterproben statt. Ich fange mit den Allerkleinsten mit musikalischer Früherziehung (singen, tanzen, Glockenspiel, Kniereiter, Fingerspiele) an, wenn sie gerade das Laufen gelernt haben (ca. 1 Jahr) und unterrichte bis ins hohe Alter auf allem, was Tasten hat, momentan aber hauptsächlich Schulkinder von der 1. Klasse an.
An den "freien" Vormittagen liege ich natürlich nicht faul auf der Couch rum und gucke "Unsere erste gemeinsame Wohnung", sondern beschäftige mich mit dem kreativen Part des Lehrerseins: Komponieren und Arrangieren für meine Schülerorchester und mein Erwachsenen-Ensemble. Das ist vergleichbar mit dem Werbedesigner, der eine neue Plakatkampagne auf die Beine stellt oder der Schneiderin, die ein neues Schnittmuster für eine Kollektion kreiert.


An einer allgemeinbildenden Schule, genauer gesagt einer integrierten Gesamtschule, habe ich auch schon für ein paar Monate Musik in der 7. und 8. Klasse unterrichtet. Würde ich übrigens nie wieder tun. Ein Hoch auf Instrumentalisten! Musik ist genau wie Kunst und Sport ein Fach, das nicht für die breite Schülermasse angelegt ist. Ich rede nicht ausschließlich von Talent, aber man muss schon auch selber wollen. Da kann man als junger Lehrer noch so revolutionären, spannenden und praxisorientierten Unterricht machen: Dreiviertel der Schüler sitzen da, gucken Löcher in die Luft und popeln in der Nase. Schön wär's gewesen, wenn es wenigstens in allen Klassen so harmlos abgelaufen wäre. Als gerade mal 26-Jährige möchte ich nicht wie eine verkalkte, alte Schachtel auf die heutige Jugend schimpfen wie schon einst ein antiker Philosoph. Aber von 14-jährigen Möchtegernbushidos auf's Übelste beleidigen lassen ("Ey, du M*schi, geh k*cken!") muss man sich wirklich nicht. In so einem Fall darf man den Schüler übrigens nicht mal vor die Tür schicken, denn dann verletzt man als Lehrer seine Aufsichtspflicht. Himmel, *rsch und Zwirn - nix darf man. Fluchen im Idealfall auch nicht.

Die schönste Arbeit ist, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann und genau das habe ich getan. Man kann in anderen nur das Feuer entzünden, was in einem selbst brennt. Ich liebe diesen Moment, wenn ich merke, dass die Musik in meinen Schülern ein Feuer entfacht hat und in ihren Herzen brennt. Das kann man mit keinem Geld der Welt bezahlen! Ich würde meinen Weg immer wieder gehen und bereue kein bisschen, wofür ich mich damals entschieden habe! Ohne die Unterstützung meiner Eltern wäre das allerdings so nicht möglich gewesen. Angefangen von der Studienwahl, zu der sie nie gesagt haben "Lern doch lieber was "Richtiges!", über die Betreuung von Fiona, wenn ich späte Proben habe. Danke, Mama <3



Und jetzt seid ihr dran: was habt ihr gelernt/studiert? In welchem Job arbeitet ihr heute? Seid ihr glücklich damit oder unzufrieden mit eurer Wahl? Warum? Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch ein schönes Wochenende!

Kommentare:

  1. Ich kann mir vorstellen, wie übel so ein Unterricht in einer 8. Klasse ablaufen kann, ich weiß selbst noch zu gut, wie schwer es einige Lehrer an meiner Schule hatten und ich bin froh, die Schulzeit hinter mir zu haben (ganz ehrlich!). Schön, dass das die einzig negative Erfahrung war und du ansonsten deinen Beruf so sehr liebst (das glaube ich dir absolut, das merkt man total, wenn du darüber schreibst und erzählst). Ich wünsche dir viele tolle und begabte Musikschüler.

    AntwortenLöschen
  2. Also erstmal möchte ich sagen, dass ich deinen Blog echt gut finde. :)

    Ich fand es witzig zu lesen, dass du Ärztin werden wolltest. Das Gleiche hatte ich auch vor, bis in der 9. Klasse das Schülerpraktikum absolviert werden musste. Danach hatte sich das für mich erledigt, was möglicherweise an der Praktikumsstelle an der Augenklinik Marzahn lag, ich weiß es nicht genau.

    Naja, danach kamen mir immer wieder neue Berufsideen (Polizist, Tischler, etc.), die sich aber immer relativ schnell wieder verflüchtigt hatten.

    Dann kam die Abiturzeit (nicht gerade eine tolle und erfolgreiche Zeit ;) ) und ich wusste noch nicht, was ich mal machen sollte. Da kam dann mein Vater ins Spiel: "Mach doch was mit Elektrik." Hm, gesagt, getan.

    Ich machte eine Ausbildung als "Elektronikerin für Betriebstechnik". Und was soll ich sagen, das war die beste Entscheidung. Denn wie sich rausstellte, war das richtige Wahl. Ich war die Beste meines Jahrgangs und habe ein halbes Jahr früher ausgelernt. Danach habe ich noch ein Jahr lang als Elektromonteur gearbeitet. Und obwohl ich den Beruf sehr mochte, war mir die Arbeit doch echt zu langweilig (was wohl auch an meiner Arbeitstelle lag).

    Dann ging das Jahr dem Ende entgegen und niemand wusste, ob ich weiter übernommen werden würde. Eigentlich auch kein Problem, ich hatte mich schon weiter beworben.

    Doch dann kam ein Brief mit dem Angebot "Fahrdienst Straßenbahn", ich habe mich sofort beworben und wurde angenommen. Nach zwei Monaten Fahrschule und einem Monat Lehrfahrer, durfte ich dann endlich alleine Straßenbahn fahren und ich liebte es sofort. :)

    Trotz sich wiederholender Linien, passieren jeden Tag neue Dinge, Abwechslung pur. :) Auch wenn sich das viele Leute nicht vorstellen können, es macht wirklich sehr viel Spaß und möchte nichts anderes mehr machen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ... das ist ein Bericht wie aus dem Bilderbuch - toll, toll, toll!!!

      Löschen
    2. Vielen Dank, liebe Nadine, für dein Lob und deinen ausführlichen Kommentar! Total interessant zu lesen! Toll, dass du jetzt gefunden hast, was dir so viel Spaß macht! Mein Exfreund ist auch Straßenbahnfahrer und liebt diesen Job!

      Löschen
  3. ich finds toll, wenn man von dem, was man gern macht, auch leben kann!!!
    ich bin leider in ner bank gelandet und da bleib ich wohl auch. es sei denn das mit dem lottogewinn klappt doch noch irgendwann ^^

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Haha, ich kenn viele, die das sagen. Allerdings spielen die meisten von denen gar kein Lotto, da könnte es dann mit dem Gewinnen tatsächlich schwierig werden ^^

      Löschen
  4. Ein toller Post!
    Ja, die armen Künstler, bei den es kaum zum Leben und zum Sterben reicht. Ich gehöre ja auch zu der Sorte. Habe ein grandioses Abi hinter mir und immer nebenbei gearbeitet...gejobbt. Dann ein Literaturstudium begonnen, das ich abbrach, weil es a) langweilig war und b) ich zu Micha nach Bremen zog.

    Danach machte ich diverse Praktika im Medienbereich, schrieb Manuskripte, machte ein Fernstudium zum Thema Schreiben. Boah... ich wollte schreiben und davon leben. Aber nix da. Wenn man einmal in der Schriftstellerszene ist und sich auskennt, weiß man, wie das läuft. Mittlerweile habe ich einiges veröffentlicht, es reicht zum Überleben, aber nicht zum Leben. ich baue darauf, dass ich irgendwan - wenn Lotte und Lilli älter sind - wieder mehr Zeit finde..und noch mein Meisterwerk schreiben werde.

    Aber zum Glück habe ich Micha, der mich so toll unterstützt. Und wie es schon mal so schön in nem Artikel über mich stand: Ich brauche das Schreiben. Ist für mich wie Sauerstoff. Alles andere wäre eine Lüge. =)

    GLG Mari

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wow, Mari, bleib dran, jetzt weiß ich, warum dein Blog so gut ist - das wäre übrigens auch mein Traum, das Schreiben war schon zu Schulzeiten meine Leidenschaft, aber ich weiß auch, wie viele richtig gute Schreiberlinge es da draußen gibt. Viv, wenn das mit der Musik mal nichts mehr ist (weil dein Akkordeon kaputt geht und es kein neues zu kaufen gibt): Für dich wäre da unter den sehr guten Schreiberlingen ganz sicher auch ein Plätzchen frei!!!

      Löschen
    2. Ui, danke *rotwerd*
      Mari, ich hab mich schon lange gefragt, was du wohl gelernt/studiert haben magst, zumal ja auch schon der Notenschlüssel auf deinem Handgelenk des Öfteren zu sehen gewesen ist. Ich habe auf jeden Fall auf einen Kreativberuf bei dir getippt. Das merkt man einfach :) Schreiben ist ja meine zweite große Liebe neben der Musik. Irgendwann schreibe ich auch mal ein Buch, zumindest habe ich mir das als Traum für Irgendwann vorgenommen. Wenn man allerdings keine Beziehungen zu Verlagen hat, stelle ich mir das echt schwierig vor! Welcher Verlag liest denn tatsächlich eingereichte Manuskripte und bietet eine reale Chance zur Veröffentlichung? Ich kann mir das nicht vorstellen. Was hast du denn bisher veröffentlicht, Mari? Das würde mich wirklich interessieren :)

      Löschen
  5. Anonym1/26/2013

    Ich wollte bis zur 11. Klasse noch unbedingt Lehrer werden. Aber mitten im Abi packte mich die Angst im Nacken, dass ich das nicht schaffe. Also das Studium. Chemie war kein Ding. Aber meine eintigen Alternativen wären Mathe und Physik gewesen. No way... Dacht ich mir und beschloss kurzer Hand "Pharma- und Chemietechnik" zu studieren. Ich würde jetz gerne sagen, dass es die dümmste Entscheidung meines Lebens war. Aber! Ich bin zutiegst zufrieden, so wie mein Leben verläuft. Wer weiß, was passiert wäre wenn ich diese Hölle nicht mitgemacht hätte. Während Ende des Studiums kam noch mal kurz die Hoffnung auf doch Lehrer werden zu können. Hatte mich bei der staatlichen Technikerschule in Berlin beworben. Die fanden mich und meine Ausbildung toll. Aber da kam wieder mein (immer noch) Hauptproblem: mein Alter. Als ich mit dem Studium fertig war, war ich 24. mein Abschluss war zu Deutsch ein Dipl. Ing. Wenn ich an der Schule unterrichtet hätte wär 75% meiner Schüler älter gewesen. Und dazu zu 90% männlich. Das wars dann.
    Aus einem mir nochunklaren Zufall oder Schicksal oder wie auch immer ihr das nennen wollt, hab ich mich im Juni 2011 bei einem der größten Automobilhersteller Deutschlands beworben und hab über einen Umweg den Einstieg geschafft. Leider kann/darf ich nich wirklich was von meiner Arbeit erzählen. Aber aktuell bin ich Planungsingenieur im Bereich Lack. Habe dort viel Lieferantenkontakt. Das gefällt mir an meinem Job am besten.
    Die Arbeit ist abwechslungsreich. Ich habe total tolle Kollegen. Ich habe geregelte Arbeitszeiten. Bekomm pünktlich Geld. Was will man mehr? Ich mag meinen Job sehr. Auch wenn ich dafür 5 Jahre die Hölle kennengelernt habe.
    Was ich aber unbedingt noch aufklären muss: Sobald ich jemandem sage, dass ich Chemietechnik studiert hab, denkst derjenige "aha, Chemiker"! Nein!!! Ich bin kein Chemiker. Ich habe mich während des Studiums auf chemische Verfahrenstechnik spezialisiert. Aber ich bin kein Chemiker! Ein Chemietechniker ist genausoviel Chemiker, wie der Medizintechniker Arzt ist....

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schön, dass du jetzt zufrieden bist mit deiner Arbeit, nachdem das Studium scheinbar nicht das Gelbe vom Ei gewesen ist... Pünktlicher Geldeingang und geregelte Arbeitszeiten sind auch was wert!

      Löschen
  6. Huhu Vivi,
    endlich komme ich dazu auch mal wieder meinen "Senf" beizutragen ;-)
    Was für ein schöner Artikel! Sich derart verwirklichen zu können ist schlichtweg unbezahlbar. Ich musste sehr schmunzeln, das Fiona so ruhig war bei deiner Prüfung. Als ich am Ende der Schwangerschaft wieder mit schöner lauter (klassischer) Musik in "Berührung" kam, hat Babykeks jedesmal hingebungsvoll "mitgetanzt" ;) Und in Sachen Schulklassen habe ich genau dieselbe Erfahrung machen müssen... Daher weiß ich sehr zu schätzen, dass die Kids die zu mir kommen, dies stets aus Leidenschaft machen und nicht weil sie müssen...
    Immer weiter so Frau staatlich anerkannte Musikpädagogin :)

    Ganz herzliche Grüße
    Sabrina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja, das weiß ich auch sehr zu schätzen! nach der Schulerfahrung nur noch mehr ;)

      Löschen
  7. Waaaas? Ich hab noch gar nicht kommentiert?!
    Asche auf mein Haupt... Doof, dass es mit dem iPhone immer nicht funktioniert!

    Ich finde es immer wieder schön anzusehen und zu hören, wie toll dein Job ist. Noch habe ich nicht den Beruf gefunden, der mich genauso ausfüllt und glücklich macht, in dem ich mich so entfalten kann. Meinen Lebenslauf muss ich dir nicht erzählen, den kennt kaum einer so gut wie du.

    Ich bewundere dich für das, was du kannst und für das, was du machst. Wie gern hätte ich nur ein kleines bisschen von diesem Spirit, andere so begeistern zu können oder von deiner Kreativität und deinem Talent - sei es beim Nähen, Schreiben oder Akkordeon spielen.

    Hoffentlich klappt es mit dem Master ab Oktober und hoffentlich ist es so, wie ich es mir vorstelle. Dann hätte ich wenigstens für die nächsten 2 Jahre etwas (für mich persönlich( vergleichbar Schönes.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, Liebste <3
      Ich wünsche dir so sehr, dass dein Master klappt und du dann damit einer Leidenschaft nachgehen kannst!!

      Löschen