Donnerstag, 17. Januar 2013

Vom Sinn und Unsinn des Spielzeugs

Beim Thema Kinderspielzeug scheiden sich ja die (Eltern-)Geister.
Ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist mit dem Spielzeug, aber ich hatte mir das in der Schwangerschaft ganz romantisch ausgemalt: das eine Lieblingskuscheltier und - aus Dekogründen - vielleicht noch ein paar weitere, eine schön gestaltete Activitydecke für's Baby und später dann altersgerechtes Spielzeug, natürlich aus Holz und pädagogisch wertvoll! Nur nichts, was hupt, klingelt oder quietscht. Únd schon gar nicht ein ganzes Zimmer voll! Das war vor etwa 3 Jahren.


In der Zwischenzeit ist nicht nur der damals heißgeliebte "Schmettekage" (siehe Bild) als das Hup-Quietsch-Klingel-Tröt-Spielzeug schlechthin bei uns eingezogen, sondern es folgten noch viele weitere. Die Krönung des elternunfreundlichen Spielzeuges ist allerdings der singende Hund. Die Macher setzten auf Kindchen- bzw. Welpenschema und (scheinbar) hohen pädagogischen Wert und trafen bei meinen Rezeptoren voll ins Schwarze. Diese Naivität bereue ich bis heute!
Drückt man auf seine Körperteile, benennt er sie (ok, das mag noch gehen für die Kleinsten), drückt man nochmal singt er ein Lied und drückt man ein weiteres Mal, erzählt er manchmal rhythmisch unterlegte Fingerspiele. Wenn das alles so schön ordentlich hintereinander ablaufen würde, wäre es auch nicht so tragisch. Ein  spielendes Kind allerdings drückt ungeduldig mit beiden Händen gleichzeitig auf alle Körperteile, wirft den Hund in die Luft, fängt ihn wieder auf, setzt sich rauf und reißt ihm ein Bein ab. Der Hund meint dazu Folgendes: "AbcdefghijkHandgrüneHandOhrDieklitzekleineSpinneBerühremeineZehenBack'nenKeksBack'nenKekslieberBäckerIch habdichliebKopfSchulterKnieundZehDieseskleineHündchengingzumMarktKuckuckichsehdichWuffWuffBistduglücklichunddufühlstesklatschelautDaskitzeltTschüüüß!"

Noch schlimmer war allerdings sein Bruder, der Bär. Wie konnte es überhaupt passieren, dass beide bei uns eingezogen sind? Ich kann mich nicht erinnern, dass einer von beiden ein Geschenk gewesen ist... Vielleicht habe ich gedacht, nach dem Bär kann es nur besser werden?!
Der Sprachlernbär, bekommen zu Ostern als sie ein halbes Jahr alt gewesen ist, "unterrichtete" auf 2 Sprachen. Man konnte ihn an der Seite auf Englisch umstellen und dann ebenfalls auf dem Bauch auf lustig blinkende Knöpfe drücken. Er ist mittlerweile in den Keller umgezogen, aus den Augen, aus dem Sinn - zum Glück! Bei mir hat sich allerdings seine Leier unwiderruflich eingebrannt: "One little apple - mmmhhh, two little bees - ssssssss, three bunnies - boing boing boing". Und dann auf Deutsch: "Ein roter Apfel, zwei schelmische Bienen...." Obwohl ich dachte, des Englischen durchaus mächtig zu sein, konnte ich nicht wiederholen, was er sang, wenn man auf den Apfel drückte. Zufällig hatten wir zu der Zeit eine englische Muttersprachlerin zu Besuch, die nach dem Anhören des Bären nur ungläubig mit dem Kopf schüttelte und ebenso wenig verstanden hatte wie ich.
Stutzig gemacht hatten mich neben dem Englischen aber auch die schelmischen Bienen und die Wörter, die er im Zusammenhang mit dem Apfel benutzte. Ich kriege es nicht mehr zusammen, weiß auch nicht genau, wonach ich googeln könnte. Jedenfalls waren es Worte, die in der normalen Sprache nicht gebräuchlich sind, schon gar nicht für Babys.
Der Bär war wohl meine mit Abstand schlimmste Spielzeugsünde.
Merke: gesunde Skepsis gegenüber batteriebetriebenen Tieren!

Laufe ich heute durch das Spieleparadies unserer 3-Jährigen, auch bekannt als Kinderzimmer, trifft mich angesichts der überquellenden Schränke und Kisten so manches Mal der Schlag. Wie konnte das passieren? Woher kommt das ganze Zeug? Okay, ich gebe zu, ganz unschuldig bin ich nicht... Die Spielzeuganhäufung folgt einem einfachen Muster:
1.) Dinge, die Mama als Kind schon gern gehabt, aber nicht bekommen hat
2.) Dinge, die Mama als Kind selber geliebt hat
3.) Dinge, von denen Mama noch nie vorher gehört hat, sie aber selber gerne ausprobieren möchte...

Wenn ich jetzt alles Spielzeug in eine der drei Kategorien einordnen müsste, würde wohl erstaunlich viel unter Nummer 3 stehen. Das sind dann so Spontankäufe im Laden, bei denen man sich schon fragt, weshalb man sie gekauft hat, wenn man noch nicht mal zu Hause angekommen ist. Klassischer Fall sind die kleinen süßen Fillypferde, die eigentlich gar keine Pferde sind, weil sie eine Stange auf dem Kopf haben. Verpackt sind sie in der Regel in pinkfarbenen Tütchen, in die man nicht reingucken kann - der Überraschungseiereffekt also. Als ich letztens beim Lebensmitteleinkaufen an der Zeitungstheke gestanden habe und ca. 20 BUMMI-Kinderhefte mit in silberglitzernde Tütchen verpackten Extras befühlt habe, kam ich mir schon einen Moment doof vor. Am schlimmsten war dann aber, als darin nicht der - wie ich dachte - von mir befühlte Leuchtstab gewesen ist, sondern ein Rohr zum um-die-Ecke-gucken... Dumm gelaufen geguckt.

Mein erwachtes Interesse an den physikalischen Gesetzmäßigkeiten kann ich mit Fionas Holzkugelbahn und dem Magnetspiel voll ausleben. Während sie mit einer einzigen Schräge vollkommen glücklich ist und staunend beobachtet, wie die Kugeln über die Schanze in hohem Bogen unter den Schränken verschwinden, baue ich mir währenddessen einen Wolf mit den Ergänzungssets und widme mein Interesse dem Newton-Pendel. Kinder sind was Tolles!

Was ich selbst nicht in dem Umfang gehabt und vermutlich deshalb jetzt so viel im Schrank habe, sind Spiele. Der Obstgarten funktioniert immer, allerdings ist Fiona absolut scharf darauf, dass der Rabe das Obst bekommt. Von den Machern wohl anders gedacht, aber der olympische Gedanke zählt. Der des Raben ^^
Memory geht leider noch gar nicht. Als App auf dem Handy funktioniert das wunderbar, weil die Karten sich von alleine wieder umdrehen, wenn man kein Paar gefunden hat. Beim "analogen" Spielen behält sie eine Karte in der Hand und deckt dann so viele auf, bis sie die passende gefunden hat. Besonders spannend für den Mitspieler... Halli-Galli Junior, bei dem man 2 lachende Clownkarten der gleichen Farbe finden und dann klingeln muss, wird abgewandelt in: "Egal, welche Karte du aufdeckst, ich klingel." und bei "Tempo, kleine Schnecke" zieht grundsätzlich die Schnecke in ihrer Lieblingsfarbe ein Feld weiter, unabhängig davon, was der olle Würfel zeigt ^^

Vivi 1991
Kategorie "Selber gehabt und geliebt" sind auf jeden Fall Malbücher, Stifte, Puppen, Bücher und Fahrzeuge. Früher hatten sie nicht so stylische Namen wie "Bobbycar" oder "Puky Wutsch" (ob "Wutsch" das Geräusch ist, wenn man sich damit auf die Nase legt...?), erfüllten aber den gleichen Zweck: frühe Mobilität. Bobbycarfahren funktionierte sogar schon, als das mit dem Krabbeln noch nicht so recht klappen wollte. Puppenmama ist sie bisher noch nicht so richtig, egal ob dünne Plastikfrauen mit langen Beinen, spitzen Füßen und überdimensionalen Brüsten oder große Babypuppen mit sich schließenden Augenlidern und Toilettenfunktion. An der "Lala", die der Weihnachtsmann in seinem Sack versteckt hatte (und für die ich der Weihnachtsmann erstaunlicherweise 12€ weniger bezahlt hat, als sie derzeit kostet) ist die sich temperaturbedingt ändernde Haarfarbe auch momentan das Spannendste. Nun ja.
Fionas Bücherschrank sieht aus wie eine kleine Kinderbibliothek, aber das nehme ich voll und ganz auf meine Kappe. Die Faszination für gebundenes Papier muss wohl doch auf irgendeinem Gen verankert sein. Schon vor ihrem 1. Geburtstag haben wir fleißig Tierbücher geguckt und die Geräusche nachgeahmt. Mittlerweile sind mehr richtige Geschichtenbücher eingezogen, von denen sie sich jeden Abend eines zum Vorlesen aussucht. Aktueller Liebling ist der Geschichtenband von Bobo Siebenschläfer, geschenkt von ihren Urgroßeltern. Viele Bilder, relativ wenig Text und am Ende schläft Bobo immer ein: für den Abend vor dem Schlafengehen genau das Richtige. Angeregt von diversen Kinderbüchern reimt sie wie ein Weltmeister ("Mama, Mama!! Komm schnell, ich hab ein Reimwort gefunden: Hund und....Mund!"), hat ihren Spaß am Zählen und Buchstabieren (im Musikkurs: "Mama, dieser Ton vom Glockenspiel gehört mir. Da steht mein Buchstabe drauf!") und signiert ihre Kindergartenbilder jetzt sogar selbstständig, zum Erstaunen der Erzieherinnen.

"FIONI"
Damit ein bisschen Abwechslung reinkommt, bringt mir der Postbote ab und zu Bücherpäckchen von Amazon oder wir bleiben beim Einkaufen mal wieder in der Kinderecke hängen. Mein Herzenskind macht mir mit den neuen Büchern allerdings regelmäßig einen Strich durch die Rechnung, denn Bücher werden scheinbar mit jedem Mal lesen schöner. Wo ich schon gelangweilt gähnen muss, wenn die Maus zum 1000. Mal dem Grüffelo im Wald begegnet, spricht Fiona den Text auswendig mit und hat riesigen Spaß dabei. Neues wird also scheinbar völlig überbewertet. Bei Kindern zieht der Zauber der Wiederholung. Nichtsdestotrotz: Bücher kann man nie genug haben ;)

Im Moment hat sie das Puzzeln für sich entdeckt. Viele kleine und große Puzzle, die hier schon monatelang unangerührt in der Ecke lagen, werden auf ein Mal ausgepackt und völlig ohne Hilfe zusammengesetzt. Nicht nur das: alles andere Spielzeug kann erst mal einpacken. Wenn Puzzle, dann nur Puzzle. Wenn Magnete, dann nur Magnete. Das wird dann auch wirklich ausdauernd bearbeitet, bis es fertig ist. Dieser Ehrgeiz kommt mir irgendwie bekannt vor... Und das Beste am Puzzeln: man kann nicht verlieren ^^


Eine weitere Lieblingsaktivität ist momentan das Stickerkleben! Bei REWE gibt es ja regelmäßig Sammelaktionen. Nicht nur die, bei denen sich Mama und Papa Töpfe, Gläser und Besteck "ersammeln" können, sondern auch die Pro-5€-Einkauf-eine-Tüte-Sticker-dazu-Aktionen für den Nachwuchs. Da wir fast ausschließlich bei o.g. Lebensmittelmarkt einkaufen gehen, brauche ich wohl nicht erwähnen, dass wir alle Hefte und Milliarden dazugehöriger Sticker unser Eigen nennen. Ist so ein Heft voll und man hat noch welche übrig, kann man diese an die Kita spenden (Mama) oder so schnell wie möglich irgendwo in Reichweite ankleben (Nono). So verhält sich das mit allem, was klebt. Als Folge dessen sind Bett, Kleiderschrank und Zimmertür auf einer Höhe von einem laufenden Meter rundherum bunt beklebt mit Regenbogenfischen, farbigen Tollamonsteraugen, lustigen Bakterien (die gab's nach dem Besuch in der Kinderklinik im Dez.) und glitzernden Disney Prinzessinnen.
Am Freiburger Hauptbahnhof gab es im Zeitungskiosk übrigens einen Bogen mit über 700 Micky-Maus-Stickern. Ein paar davon fahren noch heute immer und immer wieder im ICE quer durch Deutschland. Der Rest klebt in und um unsere Wohnung...


Meiner Spielzeug-Idealvorstellung aus der Schwangerschaft kommt Fionas Kinderzimmer zwar nicht sehr nahe (obwohl wir tatsächlich viel aus Holz haben!), aber dennoch kann sie in ihrer bunten Spielzeugwelt ihrer Phantasie freien Lauf lassen, wenn plötzlich die Fillypferde mit den Playmobilmännchen im Oktopod frühstücken und die Baby Born als riesiges Ungeheuer von außen ans Fenster klopft. Stichwort "Integration". Auch wenn im Fundus bzw. im Keller über die Jahre einige Fehlkäufe gelandet sind (ich sage nur "singender Bär"), bin ich immer wieder positiv überrascht, wie breit das Angebot an qualitativ hochwertigem (Lern-)Spielzeug heutzutage doch ist. Der Laptop im Kinderzimmer garantiert zwar keinen kleinen Einstein, aber die kindliche Neugier beim spielenden Lernen befriedigen zu können, ist eine tolle Sache!
Dennoch: weniger ist eben manchmal mehr. Es wird wohl bald mal wieder ein großer blauer Sack seinen Streifzug durchs Kinderzimmer antreten ;)

Wie ist oder war das bei euch? Habt ihr auch irgendwelche batteriebetriebenen Sünden im Schrank (und ich beziehe mich hier nur auf Kinderspielzeug ^^)?
Viel zu viel von allem oder wenig und dafür heiß geliebt?

Kommentare:

  1. Oh, Vivi, ein tolles Thema und ja, auch ich habe mit Babymädchen im Bauch so gedacht, wie du es als Schwangere getan hast: nur Holz, nur wenig, nur pädagogisch wertvoll ;) Inzwischen haben diverse Plastikspielzeuge ihren Einzug ins Babymädchenzimmer durchgesetzt und ich gebe zu, das ein oder andere davon mag ich fast lieber, als das Babymädchen selbst es tut.
    Ich achte immer noch darauf, dass es nicht zu viel wird und wir die Verwandten etwas bremsen an Geburtstagen und an Weihnachten, auch denke ich, dass oft die Dinge, die du im Haushalt oder, noch besser, in der freien Wildbahn findest, sinnvoller und spannender sind, als viele teure und laute Spielzeuge, aber ich habe erkannt, dass wir der Kleinen die Welt nicht vorenthalten können und dazu gehören heute eben auch technische Dinge mit Batterie oder Strom. So lange die Mischung stimmt, finde ich das inzwischen in Ordnung.

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    1. Das hast du wunderbar zusammengefasst, liebe Sina! Wir sind uns - Wiedermal - sehr ähnlich ;)

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  2. hach jaaaaaaaa, du hast so recht! Aber immerhin der Gedanke an pädagogisch wertvolles Spielzeug war da, das zählt doch auch ;)

    Wir mussten letztens einen Kleiderschrank aus josies zimmer ausquatieren damit sie genug Platz hat für Spielzeug und damit zu spielen!

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    1. Ja, richtig, der Grundgedanke zählt ;)

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  3. Ich hab sowas von herzhaft gelacht, als ich Deinen Post gelesen habe. Der hätte 1:1 aus meinem Alltag stammen können. Vor allem die Auflistung des Musters ist déjà-vu-mässig. Und das, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, LadyGaga nicht mit Spielzeug zu verwöhnen... Es kommt sogar vor, dass ich durch die Spielzeugabteilungen streune und begutachte, was denn für LadyGaga(!!!) spannend sein könnte. Fazit: Man redet ja immer vom Kind im Manne, aber da ist irgendeine Realitätsebene verloren gegangen. Wir Frauen sind nicht besser :-)

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    1. Oh, das hast du aber schön gesagt! Ich habe mal ein Zitat gelesen: "Ein großer Mensch ist, wer sein Kinderherz nicht verloren hat" - also ich habe meins definitiv noch ^^

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  4. hihi, ich glaub so denkt jeder: holz, am besten nicht bunt angemalt, und pädagogisch wertvoll!
    das erste bimmelspielzeug zog nach 2 wochen hier ein, plastiktiere an stoff-farm, wenn man am pferd zieht, gibts tiergeräusche. das zweite zum 6-monats-geburtstag, eine plastikgitarre. beide waren geschenke, ich habe also noch ein reines gewissen *hust*
    lieblingsspielzeug ist hier im moment eine leere pepsi-flasche, weil die immer so schön wegrollt und man dann hinterherkrabbeln kann :)
    was noch ins kinderzimmer wandern wird, keine ahnung, ich befürchte allerdings sehr sehr viel ^^

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    1. Oh ja, mit Sicherheit! Aber immerhin schon mal Hut ab, dass deine (Spielzeug-)weste bisher so lange weiß geblieben ist ;)
      Ich denke auch meistens, dass Stöcker, Flaschen, Töpfe und Holzlöffel im Grunde das tollste Spielzeug sind ^^

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  5. Haha! Ich musste so lachen. Hach, ich liebe es, bei dir zu lesen. Ich habe auch so ein ähnliches Thema schon lange im Kopf... allerdings etwas anders umgesetzt. Kann noch dauern.

    Aber dein Schema trifft zu 101 Prozent zu. Bei mir genauso. Ich kaufe auch voll gern das, was ich als Kind immer gern gehabt hätte...und auch einfach zu viel. Ich bin verrückt nach Spielzeug. Ich könnte hier zu Hause glatt n Laden aufmachen. :D

    GLG Mari

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    1. Danke! Na da bin ich ja gespannt, was du zu dem Thema bloggst!
      Wir könnten auch einen Laden aufmachen. Und wir haben nur ein Kind! Du kannst ja immerhin rechtfertigen, dass 2 Kinder auch doppelt so viel Spielzeug benötigen - hihi :)

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  6. Ich lache mich grade kaputt! Du hast so recht!! Besonders, was die Einordnung des Spielzeugs angeht. Manchmal stehe ich auch sehnsüchtig vor irgendeinem Teil und überlege, ob kind dafür schon groß genug ist, weil ICH es so interessant finde ;-)
    Und diese Quassel-Tiere finde ich auch ganz furchtbar. Wir hatten hier mal eine Gitarre, die Töne machen konnte und hinterher so abgenudelt war, dass sie total langgezogen und gequält "Old MacDonald had a farm" spielte. Schrecklich!!!
    Liebe Grüße
    Ute

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    1. Schlimm oder? wenn man gedankenverloren in der Spielzeugabteilung steht und krampfhaft die "5+" ausblendet, weil das Kind erst 3 ist und man das Spielzeug zu gerne kaufen würde ^^

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  7. Bei uns wird nicht einfach so geschenkt. Die Verwandten und Freunde fragen meist vorher nach. Das einzige Spielzeug das unser Sohn aus Plastik besitzt, ist Badewannen- und Sandspielzeug. Naja, und kleine Metallautos gabs von meinem Bruder zu Weihnachten. Aber die mag ich irgendwie, die hatte ich als Kind auch. Und sonst hat mein Sohn eine große Kiste mit Holzspielzeug und schöne Musikinstrumente (ebenfalls nicht aus Plastik). Klar darf mein Kind mit Plastikspielzeug spielen und wenn wir woanders zu Besuch sind, dann begeistert es ihn natürlich sehr, Knöpfe zu drücken, wenn dann Geräusche dabei ertönen. Aber ich mag so ein Spielzeug nicht zuhause haben. Mir würde das Gedudel so auf den Geist gehen. Weniger störts mich dagegen wenn er auf seinem Xylophon rumhämmert oder mit Glöckchen klingelt oder rasselt. Ehrlich, das stresst mich überhaupt nicht! :)
    Aus Plastik gabs nun noch einen kleinen Kassettenrekorder, den er mit sich rumschleppen kann, weil er sogerne Musik hört und tanzt. Ich hätte zwar lieber den "Hörbert" mit der Holzverkleidung für ihn gehabt, aber 239 € für nen Kinder MP3 Player, nur weil er ne Holzverkleidung hat, war mir dann doch etwas zu viel des Guten ;)

    Wie gesagt, Plastikspielzeug reizt mich gar nicht und ich glaube nicht, dass mein Sohn mit seinem Holzspielzeug unglücklich ist :)

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    1. Vielen Dank für deine Meinung! Ich steh ja auch total auf Holz :) aber 239€ wären mir auch zu viel für ein Radio...

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  8. Ich bin dazu übergegangen, fast sämtliches Spielzeug zu konfiszieren. Es ist, wie du schreibst, es gibt Phasen und die wollen fleißig gelebt sein. Nach der Höhlenbauphase, gab es die Memoryphase (meistens gewinne doch noch ich ;-) ), die Puzzlephase neigt sich wohl dem Ende zu, ich bin mal gespannt, was dann kommt. Bücher lesen wir aber fast jeden Tag. Und zum Glück teilen meine Kinder meine Vorliebe für Naturfilme, zzt. lieben wir die "tierisch gut" Serie. Liebe Grüße, Mara

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  9. Herrlich, ich bin gerade über Deinen Blog gestolpert und habe mich verliebt!

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    1. Über zufällige Hereinstolperer freue ich mich ganz besonders. Fühl dich herzlich Willkommen :)

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