Donnerstag, 14. Juni 2012

Eltern-Kind-Blogparade Juni

Im Juni schreibe ich nicht erst kurz vor knapp am 30. (denn zu dem Zeitpunkt sitze ich hoffentlich schon unter strahlend blauem Himmel in der Sonne am Meer, wie hier angekündigt), auch in der Hoffnung, dass es Mitte des Monats ein paar mehr interessierte Paradenteilnehmer gibt, die zum Lesen und Kommentieren vorbeikommen, als am Ende ;)

Testmama Kerstin hat schon im Voraus angekündigt, dass mir die Aufgabe sicher gefallen wird. Erwartet habe ich deshalb eine Kreativaufgabe (die auch gern in einem der nächsten Monate mal wieder dran sein darf ;), bin aber mit der aktuellen nicht weniger zufrieden: "Lernen und lernen lassen", das ideale Thema für einen Lehrer! Aber keine Angst, ich möchte euch nicht mit Studien und Ergebnissen aus der Hirnforschung langweilen, sondern meine ganz eigene Meinung zum Thema Lernen aus zweierlei Blickwinkeln darstellen: aus Sicht der Lehrerin und aus Sicht der Mama.

Fangen wir bei der Mama an:

Stellt euch vor, was ihr da nach 9 Monaten Co-Produktion mit eurem Mann auf den Tisch im Kreißsaal "legt": ein fertiges, im Idealfall rosa Baby mit allem dran, was es braucht: Arme, Beine, Hände, Füße, Nase, Ohren, manch eines sogar schon mit Haaren (die aber recht bald wieder ausfallen um dann mit dem Wachsen noch mal von vorn anzufangen ^^). Ob da ein 50cm großer Fußballer, ein Künstler oder ein Sprachtalent hungrig die Hebammen und Ärzte anschreit? Die jeweiligen Anlagen sind alle schon da und warten nur noch auf ihren Ausbau.
Nachdem die ersten Glückstränchen über dieses unfassbare Wunder getrocknet waren, fing es an, mich zu faszinieren. Bei genauerer Betrachtung, und dafür hat man im Krankenhaus reichlich Zeit, fielen mir die feinen Linien auf den Fingerspitzen und die individuell ausgeformte Ohrmuschel mit all ihren Vertiefungen und Erhebungen auf, die wie ein Filtersystem für die Richtung des Schalles funktionieren. Solche fein ausgeklügelten Systeme haben sich da in meinem Bauch entwickelt und sind fix und fertig für den Gebrauch rausgekommen. Der Wahnsinn!
Sobald das, was mal Arme und Beine wird, mit dem Rückenmark verbunden ist, beginnt ein Baby zu lernen. Bereits in der 9. Woche, also meist noch bevor das werdende Elternpaar Familie und Freunde eingeweiht hat, lernt der ca. 2cm große Embryo, erste Bewegungen von Kopf und Extremitäten zu steuern. Gipfeln wird das pränatale Lernen im Daumenlutschen, Kopf befühlen (manch kleiner Junge befühlt auch was ganz anderes ;), Mamas Stimme und die Muttersprache hören/wiedererkennen und Umdrehen im Bauch (das machen Babys, wenn sie es wollen und nicht, wenn eine alternative Hebamme der Mutter eine brennende Zigarre an den Zeh hält - Moxabustion, lest mal nach, das gibt's wirklich!). Psychologen hängen sich sogar so weit aus dem Fenster und bezeichnen die Gebärmutter als das erste Klassenzimmer des Menschen. [Buchtipp: "Öhrchen im Bauch" von Hetty van de Rijt]
Wann das Lernen wieder aufhört? Nie!
"Wer aufhört zu lernen, ist gedanklich bereits tot", steht auf einer meiner unzähligen Postkarten.

Im (älteren) Volksmund wird das erste Vierteljahr mit Baby auch gern als "die dummen drei Monate" bezeichnet, weil der Säugling fast nur schläft und noch nicht auf äußere Reize reagiert. Wer wirklich glaubt, dass Neugeborene nicht auf äußere Reize reagieren, der halte einem Frischgeschlüpften mal eine (gefüllte) Brust vor die Nase und schaue was passiert ^^ Natürlich schlafen Babys viel, das ist erstens Erholung für Mama und zweitens eine wichtige Lernphase! Alle Sinneseindrücke wollen verarbeitet und miteinander in Zusammenhang gebracht werden. Warum sonst heißt es, ein Baby lernt in den ersten 3 Monaten mehr als ein Student in 4 Jahren an der Uni...? Nach den "dummen Drei", die absolut nicht dumm sind q.e.d., beginnt das Kind, in Abstimmung mit den jeweiligen körperlichen Fähigkeiten (so ein Kopf ist schwer, verdammt! Halt den mal einfach so als kleiner Hals!), die Eindrücke aus den vorangegangenen Monaten umzusetzen. Vormachen, Nachmachen. Mamas Zunge ist draußen. Nanu! Wie geht denn das? Hab ich auch sowas? Da! Tatsächlich. Ich hab auch sowas! Aber gleichzeitig den Mund aufmachen?! Geht nicht! Das mit dem Multitasking muss ich noch perfektionieren. Es muss aber doch gehen, Mama kann es auch. Also nochmal fest konzentriert, Mund auf und....... raus mit dem Lappen! Juhu! "bllllllll"
Für andere vielleicht unverständlich, weint die Mama dicke Kullertränen vor Freude und klatscht euphorisch in die Hände, wenn sich der Hosenpups vor Publikum das erste Mal vom Bauch auf den Rücken dreht. Das ist eine gigantische Leistung. Wartet's ab, ihr werdet an meine Worte zurückdenken ^^ Das erste eigenständige Strampeln beim Babyschwimmen, das Hochziehen am Tisch oder die ersten freien Schritte sind nicht nur hochdosierte Stolz- und Glücksdrogen für Eltern und Großeltern, sondern in erster Linie sind es Lernprozesse, die in dem kleinen Kopf über die letzten Monate gereift sind und jetzt endlich erfolgreich umgesetzt werden können.

Nach den motorischen Fähigkeiten zieht der Kopf nach und bildet in Zusammenarbeit mit den Ohren die ersten "glglglgls" und "mamamams". Mamatränen sind selbstverständlich, brauche ich gar nicht mehr zu erwähnen ;) Bei Fiona hat der Kopf scheinbar irgendwann die Motorik überholt. Mit dem Laufrad ist sie (noch?) nicht befreundet, dafür aber immer noch mit der Windel und aus dem kleinen Mund kommen Sätze wie: "Ich fürchte, Frau Mautes hat keinen Urlaub mehr...", "Das ist aber nett von dir, dass du mir ein Eis mitgebracht hast!" oder "Das sind Cheese-Strings" (Käsestangen, die der Opa auf dem Abendbrotstisch hatte).
Das Sprechenlernen ist eine wirklich faszinierende Angelegenheit und ich wünsche jedem, dass er das (mindestens) ein Mal selber an seinem Kind miterleben darf. Mit etwa 2 oder 2,5 Jahren beginnt eine regelrechte Wortschatzexplosion und wer wie ich ein Sprachlernlexikon mit den ersten unverständlichen Wörtern angelegt hatte, der kann dann getrost einpacken. Andere Kinder sprechen mit 2 nur "Ball putt" anstatt "Mama, ich schlage vor, wir sollten einen neuen Ball kaufen, denn der alte hat keine Luft mehr drin". Beide Extreme sind weder Zeichen von fehlendem Intellekt noch von früher Hochbegabung. Generell spricht beim Thema Hochbegabung wohl eher der Ehrgeiz der Eltern eine deutliche Sprache, soviel sei aus der Arbeit als Lehrerin gesagt... Jedes Kind entwickelt sich in seinem ganz individuellen Tempo. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Mit 18 können die meisten einigermaßen geradeaus reden und Windeln haben sie auch nur in den seltensten Fällen noch an ^^ Alles wird gut.

Jetzt fragen wir mal den Pädagogen:

Beim Schuleintritt oder auch noch Jahre danach ist (neben dem passenden Schulrucksack!) wichtig, dass sich die Vertrauenspersonen (Mama, Papa, Großeltern) für das Kind und seinen Alltag interessieren. Einem Zweitklässler erschließt es sich mitunter nicht auf den ersten Blick, warum er das Kleine 1x1 oder das Alphabet auswendig pauken soll, wenn er stattdessen viel lieber draußen mit dem Kumpel Ball spielen könnte. Wenn Mamas oder Papas regelmäßig nachfragen und wissen wollen, was das Kind in der Schule gemacht hat, ermutigen sie es, zu erzählen, zu erklären und zu reflektieren. "Lernen durch Lehren" ist ein ganz alter Trick - einfach mal Rollen tauschen. Wenn man anderen etwas schlüssig erklären kann, dann hat man es wirklich verstanden. Da hat Mama doch glattweg vergessen, wie viele Bundesländer Deutschland hat!! Und die dazugehörigen Landeshauptstädte sind auch alle weg... 
"Kannst du mir helfen, Sohnemann/Tochterkind?" Das zieht, versprochen ;)

Ich finde, statt den Schülern langweilige Fakten vorzusetzen und seitenweise abschreiben zu lassen (wer hatte das nicht im Geschichtsunterricht an der Oberschule? Bücher auf, Seite 374 - 413....), sollten viel mehr Pädagogen auf die für uns Menschen einzig richtige Art des Lernens zurückgreifen: auf das ganzheitliche Lernen. Konkret bedeutet das, den Lernstoff mit dem bereits vorhandenen Wissen in Verbindung zu bringen, denn nur durch die Verknüpfung entstehen dauerhafte Verbindungen. Ansonsten wird alles Gelernte in separaten "Schubladen" abgespeichert und irgendwann, wenn man sie lange nicht mehr geöffnet hat, klemmen sie dauerhaft und wir kommen nicht mehr an den Inhalt ran. Als einer meiner Tutoren im Abi sagte, wenn wir zu Günther Jauch auf den Stuhl wollen, sollten wir das genau jetzt tun, auf dem höchsten Stand unseres Wissens, haben wir darüber gelacht. Heute kratze ich mich so manches Mal am Kinn und denke zurück an die Sache mit der Photosynthese. Wie war das gleich...?!
Oder Bundesrat, Bundestag, Fraktion, Opposition, wer wählt da noch gleich wen wohin...?

Aber zurück zur Ganzheitlichkeit: unser Körper arbeitet überkreuz - die linke Gehirnhälfte ist für die rechte Körperhälfte zuständig und vice versa. Gleichzeitig „betreut“ die linke Hemisphäre das logisch-analytische Denken, die rechte Kreativität und Wahrnehmung. Optimales Lernen ist immer dann möglich, wenn beide Seiten zusammenarbeiten. Beim Lernen sollten also beide Gehirnhälften angesprochen und genutzt werden, um "gehirngerecht" und vernetzt mit allen Sinnen zu lernen, also so, wie der Kopf funktioniert. Sicher kennt ihr das - eine Lernsituation in der Schule oder ein Test/ eine Klassenarbeit, die z.B. mit einer witzigen Begebenheit in Verbindung steht, wird man noch Jahrzehnte später hervorkramen können, wohingegen andere, ganz normale Stunden und deren Inhalte per Delete irgendwann im kopfeigenen Papierkorb gelandet sind.

Ein Beispiel? Wir sollten im Lateinunterricht aufschreiben, bis zu welcher Vokabel wir zur nächsten Woche auswendig lernen sollten. Der Lehrer nannte immer die Startvokabel, z.B. "avis- Vogel" bis "ira - Zorn". Nun schrieben wir also fleißig ins Hausaufgabenheft, was der Chef diktierte und ein paar Tage später rief mich meine Banknachbarin völlig verzweifelt an. Sie könne die Endvokabel nicht finden: "eamsidise". Nirgendwo steht dieses verdammte eamsidise!!
Ich schaute in mein Lateinbuch und fing schallend an zu lachen. Die letzte zu lernende Vokabel lautete "eam" und bedeutet übersetzt "sie, diese"... Tja, und bis heute ist es eine der ersten, die ich noch aus dem Effeff weiß, nur dass man danach nicht sonderlich oft gefragt wird ^^
Eine andere Story ist aus dem Musikgeschichteunterricht während des Studiums. Unser spanischer Dozent fragte mich, ob ich wisse, wie viele Sinfonien Beethoven geschrieben habe. Ich antwortete wahrheitsgemäß: "Nein." Und da im Unterricht oftmals ein bunter Mix aus Deutsch mit ein paar englischen Vokabeln gesprochen wurde, erhielt ich erstaunlicherweise ein Lob auf meine Antwort: "Richtig, nine!" (Das werdet ihr nie wieder vergessen, wetten?)

Diesen Fakt des ganzheitlichen Lernens muss man aber erst ein Mal kennen, um ihn praktisch umsetzen zu können. Deswegen sollte die Aufgabe der Lehrer in erster Linie sein, den Kindern beizubringen, WIE man richtig lernt, bevor sie anfangen zu pauken.
[Buchtipp: z.B. "Trotzdem lernen" von Vera F. Birkenbihl]

Konkret berichten kann ich von Erfahrungen aus der musikalischen Früherziehung und dem Instrumentalunterricht. In der Früherziehung im Kindergarten wird nicht nur gesungen, sondern es wird jede Stunde eine kleine Geschichte erzählt, die mit dem Lied im Zusammenhang steht. Jeder Liedtext wird natürlich mit zahlreichen Bewegungen untermalt und beschrieben. Außerdem werden nach und nach englische Vokabeln eingestreut und regelmäßig wiederholt. Diese Woche hatte ich meine Elternstunden in der Kita, also kleine Vorführungen, bei denen die Kinder den Eltern und Erziehern zeigen dürfen, was sie bei mir gelernt haben. Die Eltern waren völlig baff, dass ihre z.T. erst 4-jährigen Mäuse auf meine Fragen in einwandfreiem Englisch mit "good morning", "bye bye" oder "a book how to cook" antworteten. Weil die Vokabeln an bestimmte Ereignisse innerhalb der Geschichte und des Liedes geknüpft sind, können die Kinder sie behalten und irgendwann sogar wiedergeben.

Mit dem Instrumentalunterricht fangen wir in der Regel in der 1.Klasse an. Grundsätzlich kann jedes Kind ein Instrument lernen. Klar wird es immer Schnellversteher und Auf-dem-Schlauch-Steher geben, aber die "rudimentären" geistigen und motorischen Fähigkeiten dazu sind bei 98% der Kinder im Schuleintrittsalter vorhanden. Spielerisch und mit viel Spaß werden erste musikalische Grundlagen auf einem Tasteninstrument erfahren. Ein bisschen Musiktheorie und im ersten Dreivierteljahr ca. 30 Lieder mit der praktischen Umsetzung der theoretisch gelernten Schwerpunkte machen aus kleinen, schüchternen Zuckertütenkindern selbstbewusste, junge Musiker, die am Ende des 1.Schuljahres mit ihrem Instrument auf einer großen Bühne vor Publikum auftreten und stolz ihr Musikzeugnis in Empfang nehmen können (genau so ein Konzert ist diesen Sonntag; die Kinder überlegen schon seit Wochen, was sie anziehen ^^).

Von der individuellen Entwicklung und dem ebenso individuellen Lerntempo habe ich weiter oben schon geschrieben. Nun sieht man im Instrumentalunterricht ganz deutlich, wem es einfach so ohne großen Aufwand "zufliegt" und wer zu Hause fleißig üben muss, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Es heißt nicht umsonst, Erfolg = 5% Talent, 95% harte Arbeit. Manchmal kehrt es sich um und es sind die Checker vom Anfang, die irgendwann mit dem Unterricht aufhören, wenn es zum ersten Mal schwieriger wird und sie selbstständig üben müssten...
Ich merke im Verlauf des Kurses genau, bei wem Mama und Papa dahinter stehen, nachfragen, sich Notenblätter zeigen und vor allem zu Hause vorspielen lassen und bei wem die Eltern nur darauf bedacht sind, dass auch ja nicht ein Euro zu viel abgebucht wird, wo doch der Bildungsgutschein vom Amt schon beantragt ist... Ich kann nur alle Eltern ermutigen, sich wirklich für ihre Kinder zu interessieren, sich für sie einzusetzen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Lernen ist ein lebenslanger Prozess. Vielleicht kann ja auch Mama langsam das Lied vom "Kuckuck und Esel" spielen, wenn ein kleiner Lehrer zeigt, wie es geht...?

Halten wir mal fest: Kinder, weder Babys noch Schüler, sind kein Objekt, das es zu optimieren gilt. 70 Stunden intrauterine Kopfhörer-Dröhnung Beethoven-Sinfonien, ganze 9 an der Zahl ;), werden keinen kleinen Einstein hervorbringen. Eltern, die sich mit ihrem Kind/ihren Kindern beschäftigen, die intensiv Zeit miteinander verbringen und nie das Interesse verlieren, werden die Neigungen ihres Nachwuchses erkennen und (hoffentlich) fördern, egal ob es sich um mittelalterliche Dichtkunst oder impressionistische Malerei handelt :)

In diesem Sinne - habt ein offenes Ohr für eure Kinder, dann geht ihr einer aufregenden Zukunft entgegen, in der es immer etwas zum gemeinsamen Lernen geben wird!
(und sei es, wenn ihr dann mit 70 und 90 Jahren zusammen auf dem Klo die Kreuzworträtsel in der Apothekenzeitung löst ^^)

Kommentare:

  1. Oh Viv - dein Beitrag ist einfach nur Spitzenklasse - super erklärt und mir in vielen Dingen derart aus der Seele gesprochen, dass ich ganz hin und weg bin...
    Danke!!!!
    Herzliche Grüße
    Sabrina

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    1. Ich danke!! für deinen lieben Kommentar! War schon ganz traurig, dass ich schreibe und schreibe und niemand liest bzw kommentiert, weil es so viel geworden ist ;)

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    2. Du hast ja in deinem Beruf bestimmt ähnliche Erfahrungen gemacht!

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  2. Sehr sehr freundlich geschrieben, Viv! Die Stelle mit dem Hals ist spitze, und direkt danach habe ich auch feste mit der Zunge gegen das Palatum gedrückt ;-) Schöööön!

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  3. Liebe Viv,
    was für ein schöner Beitrag! ich habe gerne gelesen, von Anfang bis Ende und konnte mich tatsächlich in sehr vielen Dingen wiedererkennen. Auch ich gehörte einst zu diesen fleißigen Musikschülern die mit 6 Jahren begannen an ihrer großen Karriere zu feilen *lach*. Auch ich hatte dann immer Konzerte (wobei ich sie gehasst habe, weil ich immer soooooooo nervös war) und habe an meinem Klavierunterricht sogar 10 Jahre lang festgehalten. Irgendwann kam die Pubertät und ich hatte andere Dinge im Kopf :(
    Und du hast Recht,die erste Drehung und die ersten wackligen Schritte des eigenen Kindes bleiben einfach unvergessen uns lassen jeden vor Stolz platzen :).
    Ganz liebe Grüße
    Katrin

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  4. wooow was für ein toller beitrag!
    aber das thema mit der musikschule udn dem musikunterricht finde ich soo horror... ich habe selber ein instrument gelernt und die stunden in denen ich es wirklich gelernt habe fand ich schrecklich!
    aber du hast recht wir eltern können von den kindern lernen! und das sollten wir auch wirklich tun!
    und dein tip sich für die kinde rzu interessieren und ihnen den rücken zu stärken kann ich nur voll und ganz zustimmen! das ist so wichtig und eigentlich ganz egal ob es ein instrument ist oder der 1. liebeskummer! man muss zuhören und da sein! nur das ist wichtig!

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  5. Wenn man das alles liest, fragt man sich, warum das nicht immer so sein kann, warum nicht alle so denken? ein glück das der pädagogische teil so interessant und amüsant zugleich war, das ist man von dieser Seite nicht so sehr gewohnt. Schon garnicht wenn ich an meine Schulzeit denke. ;-)

    LG Mel

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  6. ich habe auch gelesen - von anfang bis ende. aber auf dem iphone ist das mit dem kommentar immer so eine sache.
    toller beitrag!!!

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  7. wow ein genialer und super schön geschriebener Beitrag... bei deinem Beispiel musste ich recht schmunzeln... wärend meine Tocher mir mit 2 schon erklärt hat wo es denn einen neuen Ball zu kaufen gibt ist unser kleiner der in 2 WOchen 2 wird mit der ball aua zufrieden - was dann auch heißen soll das das Teil im Eimer ist ;-))

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  8. wooho. was für ein beitrag! respekt. total interessant und lehrreich, aber vor allem sympathisch geschrieben!!

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